Martin Lantzsch
Software Entwickler
2. Oktober 2011

Tablets – nicht mehr so mein Ding

2. Oktober 2011 - Geschrieben von Martin - Keine Kommentare

Da ich in letzter Zeit wieder vermehrt mit Tablets zu tun habe, bzw. genauer gesagt mit dem iPad bin ich irgendwie nicht mehr so der Fan davon. Gut zugegeben, sie sind schon cool aber irgendwie fehlt mir der Nutzen.

Was ich immer richtig cool fand an diesen Tablets ist das bequeme im Internet surfen, entspannt auf der Couch etwas recherchieren, in Foren schreiben und googlen. Im Fernsehen wird das so toll dargestellt, und die Leute reden es auch irgendwie immer schön.
Ich persönlich habe die ersten Tage mit iPad auch nur noch so gesurft. Doch nach einiger Zeit geht einem das Zoomen, das patschen auf einen Touchscreen und das tippen auf der Glasplatte gehörigen auf den Senkel. Man sehnt sich schon fast nach einem Laptop, den man auf seine Schenkel stellen kann, dessen Display von selbst steht und man es nicht ständig halten muss, auf dessen Tastatur man ohne Probleme Umlaute und Sonderzichen tippen kann, und das in Windeseile.

Inzwischen handhabe ich es auch wieder so, denn wenn ich kurz etwas recherchieren will brauche ich eine halbe Ewigkeit, am PC hingegen kann man viel schneller tippen und sich leichter einen Überblick verschaffen.

Manch einer wird es als abschalten vom Job und Verpflichtungen bezeichnen an einem Multimedia Tablet und nicht am heimischen PC ins Netz zu gehen, doch spätestens wenn man zum kurzen checken der Mails den Mail Client einrichtet hat das ganze auch ein Ende.

eBooks sind meiner Meinung nach momentan noch der einzige Grund für ein Tablet – der Akku hält lange und man kann sie beliebig drehen und wenden um eine ordentliche Höhe zusammen zu bekommen – und Spiegelungen auf dem Display zu vermeiden, vor allem Leute die ein Notebook mit 16:9 Guckloch Glossy Display haben werden das zu schätzen wissen (mein Beileid an dieser Stelle :P).

Wie dem auch sei, eventuell liegt es auch nur an mir. Immerhin bin ich nicht der typische Apple Kunde und fühle mich von deren Produkte auch nicht wirklich angesprochen.

14. Juli 2011

Dem hab ich den Rest gegeben

14. Juli 2011 - Geschrieben von Martin - Keine Kommentare

Jahrelang hat mich dieses Fujitsu Siemens Notebook gequält indem es einfach den Dienst verweigert hat und nicht mehr eingeschaltet werden konnte. Ok ich darf nicht lästern, es war ein echt gutes Notebook aber dieses Flexing Anfällige Mainboard und das total instabile Gehäuse passten einfach nicht zu einem 1500€ Lifebook (die Business Serie von Siemens).

Gestern wollte ich dann einen letzten Reperaturversuch starten doch der IC neben dem CPU war durch das ständige Nach-Löten dermaßen verpfuscht, das ich es dann doch gelassen habe.

So jetzt stehen hier noch ein Pentium 4 Tower dessen IDE Controller sich wohl verabschiedet hat und ein weiteres Lifebook dessen Strombuchse einen Wackelkontakt hat… mal sehen ob es den beiden besser ergeht – aber ich glaube die kommen direkt mit dem Lifebook auf den Müll, da ich im Lenovo ThinkPad T400 mein Traumnotebook gefunden habe und mit nichts anderem mehr arbeiten will :)

PS: Falls jemand Ersatzteile für das Fujitsu Siemens Lifebook C1110D braucht ich hab genügend da ;-)

30. April 2011

ThinkPad im Extremeinsatz

30. April 2011 - Geschrieben von Martin - 2 Kommentare

Lenovo muss schon richtig überzeugt sein von den ThinkPads:

Das übliche MediaMarkt Notebook würde wohl kleinbei geben und sich in Einzelteile auflösen ;-)

30. März 2011

1366×768 Ende der Produktivität

30. März 2011 - Geschrieben von Martin - 2 Kommentare

1366×768 die neue „in“ Auflösung, andere kosten unverschämten Aufpreis. Angeblich sollte dies besonders gut zum Filme schauen sein… doch wer schaut bitte an einem 15″ Notebook Filme? Im Wohnzimmer kann der TV nicht groß genug sein, aber nun schauen Leute an einem winzigen Notebook Filme? Was ist denn mit denen, die an ihrem Notebook arbeiten wollen? Wir müssen Programme umkonfigurieren, die Taskleisten an die Seite packen und noch mehr, damit man eine halbwegs akzeptable Höhe zusammenbringt.

In MS Word oder Writer beispielsweise bekommt man zwar schön 2 Seiten nebeneinander aber man muss 2 bis 3 mal Scrollen um die ganze Seite gesehen zu haben. In der Tabellenkalkulation Calc oder MS Excel bekommt man meist nur halbe Diagramme zu sehen, geschweige denn vollständige Tabellen. Programmieren nahezu unmöglich, anstatt über den Code nachzudenken ist man die ganze Zeit damit beschäftigt die IDE möglichst effizient umzugestalten oder zu Scrollen.

An diesem Punkt sollte man mal ansetzen und vll auch mal an diejenigen Denken die an ihrem Notebook Arbeiten oder im Internet surfen wollen, und nicht nur an die, die Spiele spielen oder Filme schauen, denn das ist sicher die Minderheit. In meinen Augen die ist diese Auflösung mehr Rück- als Fortschritt. 200 bis 300 Pixel mehr Höhe täten sicher gut. So müsste man übrigens auch nicht die ganze Zeit die Augen zusammenkneifen ;)

Falls nun das Argument aufkommt „dann kauf doch einfach ein anderes Notebook“, denen möchte ich sagen – welches denn? Mehr wie 15″ ist für ein Notebook unpraktikabel und ein ThinkPad mit HighRes Display kann sich wohl auch nicht jeder für zu Hause leisten.

Und wenn wir schon mal dabei sind… was zum Teufel sollen diese Spiegelnde Displays? Bei Günstigen Geräten Ok, aber die sind ja sogar im Preissegment um die 1000€ vorhanden.

23. März 2011

Display mit Brillenreiniger putzen

23. März 2011 - Geschrieben von Martin - Keine Kommentare

Ich war mir nicht sicher ob es Funktioniert oder ob der Reiniger Aggressiv ist, also habe ich mein altes Fujitsu Siemens Notebook geopfert und es ausprobiert. Einfach ein Mikrofasertuch damit einsprühen und schön in Kreisförmigen Bewegungen am Bildschirm reiben.

Fazit: Es Funktioniert prächtig, auch an meinem neuen Lenovo Notebook, allerdings ist das spiegelnde TFT Display nun so sauber das es noch mehr spiegelt :D

Das war übrigens eine kleine Sprühflasche, die man bei einem bekannten Optiker zu seinem Nasenfahrrad dazu bekommt.

21. März 2011

4GB Ram und Windows 7 fliegt

21. März 2011 - Geschrieben von Martin - Keine Kommentare

Vor kurzem hat mir ein Kumpel mit 2GB Ram aus seinem defekten HP Notebook ausgeholfen (danke nochmal an der Stelle :)), so das ich nun ganze 4GB Ram unter der Haube habe.

Und ich muss sagen, ich bin echt erstaunt. Mit 2GB Ram war Win 7 aus meiner Sicht echt sehr langsam, fast schon träge und nun öffnen sich die Fenster beim ersten klick, früher konnte man in der Zwischenzeit noch gut 2 bis 3 Sekunden das Wallpaper betrachten wenn man den Explorer gestartet hat. Saubere Leistung, hätte ich nicht gedacht. Nun läuft sogar Netbeans flüssig… da kommt Linux Feeling auf ;)

Allerdings ein Wermutstropfen, ich kann nur 3,5GB nutzen, da Lenovo mein Notebook mit einem 32Bit Windows 7 Pro ausgeliefert hat. Aber falls mal wieder eine Neuinstallation ansteht, mach ich gleich den Schritt zur 64Bit Version.

26. Februar 2011

Buffalo NAS mounten

26. Februar 2011 - Geschrieben von Martin - Keine Kommentare

Gerade musste ich meine Buffalo NAS in meiner Icy Box mounten, das habe ich folgendermaßen gemacht:

mount -t cifs -o user=meinuser,password=meinpwd //192.168.1.3/share /mnt/nas

Und schon kann ich meine Daten schnell ohne Umweg von meiner NAS auf die neue Icy Box kopieren.

15. Februar 2011

iBluever und Samsung S5230

15. Februar 2011 - Geschrieben von Martin - 23 Kommentare

Ja ich weiß schon wieder über ein Apple Produkt, aber man hat ja nicht andauert ein neues Spielzeug :D

Am iPod gibt es eigentlich nur ein Manko, und zwar kann man nicht überall surfen, da die Zahl der Offenen WLan’s vor allem im Ländlichen Gebiet nicht gerade überragend ist. Doch dafür gibt es mehr oder weniger einen Workaround. Und zwar kann man sein GPRS/UMTS fähiges Handy per Bluetooth als Modem missbrauchen. Allerdings sollte man das nur falls man eine Datenflat hat, sonst kann das ganz schön ins Geld gehen.

Nun hat mein Handy ein mal einen Vorteil, und zwar funktioniert es mit dem Samsung Star S5230, auch wenn sonst so gar nichts funktioniert und man eigentlich nur enttäuscht wird ;)

Nun also zur Anleitung, als erstes muss der iPod Gejailbreaked werden, zu dem es im Internet schon genug HowTo’s gibt. Anschließend kann man über Cydia die App „iBluever“ installieren, welche auch in einer Demo Version Namens „iBluever Demo“ vorhanden ist, allerdings muss man diese bei jedem Start neu Konfigurieren und sie bricht nach einiger Zeit zufällig die Verbindung ab. Nun hat man den iPod soweit, jetzt muss lediglich am Handy Bluetooth angeschaltet werden, und die iBluever App sollte das Handy finden. Nun kann man auf den kleinen blauen Pfeil drücken und folgende Konfiguration eintragen (getestet mit einer O2 UMTS Flat):

Nummer wählen: *99#
Chat-Skript: Default GPRS
und Authentifizierung auf An

Nun kann man zurück zum Haupt Bildschirm der App und drückt auf das Bluetooth Gerät. Nun sollte eine Pin Abfrage kommen, welcher frei gewählt werden kann, und am Handy eingetragen muss um sicher zu stellen, das der iPod Authentifiziert ist, die Internet Verbindung des Samsung Handys zu nutzen. Anschliesend muss am Handy noch eine Frage mit Ja beantwortet werden, dann sollte der iPod eigentlich Online sein (kann man am Modem Icon in der Leiste neben dem Akku Symbol erkennen).

Sollte allerdings die Meldung „PPP disconnected“ erscheinen und sich nichts mehr Tuen, sollte man das Handy und notfalls auch den iPod neu starten.