Martin Lantzsch
Software Entwickler
8. Februar 2011

iPod 2G Springboard freeze bei Multitasking

8. Februar 2011 - Geschrieben von Martin - Keine Kommentare

Um auch auf dem iPod 2G mit iOS 4.x (in meinem Fall 4.2.1) in den Genuss von Multitasking zu kommen, kann man seinen iPod 2G oder sein iPhone 3G (nicht 3GS!) einfach mittels Jailbreak dazu befähigen. Allerdings funktioniert das nicht ganz so reibungslos wie man es sich vorstellt, denn beim Wechsel von Apps über doppeltes Drücken der Home Taste und selektieren einer anderen App, hängt sich das Springboard auf und kickt einen aus dem System. Zwar gibt es keinen Datenverlust weil die Apps im Hintergrund alle weiterlaufen, aber es ist dennoch nervig, wenn man Apps nur über den Home Screen wechseln kann (sogar mit Multitasking). Also habe ich mir der Sache angenommen.

Laut einigen User Foren liegt die Ursache das Crashes an einem neuen App Wechsel Effekt, welcher vom betagten iPod nicht mehr getragen werden kann. Womöglich weil CPU, GPU und Ram kleiner bemaßt sind.

Als Lösungsansatz wurden mehrere Möglichkeiten vorgeschlagen, von denen Allerdings nur eine wirklich ohne Probleme funktioniert. Und zwar:

  1. muss der iPod Gejailbreaked werden (getestet habe ich es per Redsn0w, und entgegen anderer Aussagen im Internet muss man nicht unbedingt ohne aktiviertes „Multitasking“ Jailbreaken).
  2. installiert man in Cydia die 2 Pakete „Features“ und „WinterBoard“
  3. nun kann in der WinderBoard App auf dem Homescreen das Theme „Multitasking“ aktiviert werden
  4. nach einem weiteren Restart des SpringBoards, ist der iPod nun Multitasking fähig – und ganz ohne Freeze

Nun ist entgegen vorheriger Aussage auch der neue App Wechsel Effekt möglich, also kann es fast nicht an der Hardware liegen. Dennoch möchte ich darauf hinweisen, das der iPod 2G bzw. das iPhone 3G nicht gerade mit Power gesegnet sind, also nur ein paar Apps im Hintergrund laufen lassen, sonst kommt die Gerätschaft gehörig ins Stocken ;-)

8. Januar 2011

Terra Pad im 3 Tages Test

8. Januar 2011 - Geschrieben von Martin - 14 Kommentare

Wie der Titel schon sagt, hatte ich die Ehre das neue TerraPad 1050 von Wortmann 3 Tage lang ausführlich zu testen.

Wenn man es das erste mal in die Hand nimmt merkt man sofort das man hier ein Wortmann Gerät in der Hand hält, alles ist gut und hochwertig verarbeitet, keine scharfen Kanten und kein klappriges Gehäuse, wie man es von anderen günstigen Tabletts und Netbooks kennt. Es fühlt sich lediglich ein wenig knautschig an, aber auch nur wenn man richtig Druck darauf ausübt. Lediglich das Gewicht ist im Vergleich zum iPad – um eine Referenz zu nennen – schwer, also mehrstündige Surf Sessions ohne Auflage gehen ganz schön ins Handgelenk.

Beim Einschalten merkt man sofort das man hier einen Vollwertigen PC mit Intel Atom CPU und großzügigen 2GB Arbeitsspeicher in Händen hält, denn sowohl BIOS als auch der Boot Screen verschwinden überraschend schnell und nach wenigen Sekunden ist es Einsatzbereit. Insofern man das installierte Windows 7 Professional nicht mit hunderten Programmen vollstopft, welche auf der 24GB Solid State Disc auch gar keinen Platz hätten.

Nun wird man natürlich als erstes Versuchen das nächste WLan einzurichten, anfangs hat man zwar leichte Probleme mit dem 1024×600 Pixel großem Touchscreen weil manche Elemente wie Trayicons doch relativ klein sind. Man muss sich regelrecht überwinden mit dem ganzen Finger auf Knöpfe, zu tippen weil man Angst hat auf dem Multitouch Touchscreen doch einen falschen Button zu erwischen aber das passierte im Test fast nie. Nach ein wenig Eingewöhnungszeit kann man auch die eigentlich total Fummeligen Scroolbars ohne Probleme bedienen. Mit dem Fingernagel klappt es übrigens nicht so gut, lieber mit dem ganzen Finger arbeiten, das ist wesentlich entspannter und wirklich präziser.

Nachdem man nun die ersten „Hürden“ der Bedienung überwunden hat, wagt man sich sogar an Texte, welche mit der Windows 7 typischen Bildschirmtastatur schnell und unkompliziert getippt werden, ganz nach dem Vorbild einer richtigen Tastatur mit Shift, Tab, etc. Es ist sogar ein Wörterbuch integriert, das ähnlich der T9 Funktion am Handy beim Schreiben Wörter vorschlägt. Wie es mit Autovervollständigung aussieht, hab ich nicht weiter nachgeforscht, da man auch so zügig schreiben kann.

Wer vorhat mit dem Pad Musik zu hören wird leider ein wenig enttäuscht sein, denn der Lautsprecher ist auf der rechten Seite des Tabletts untergebracht und klingt auch dementsprechend laut in diese Richtung, richtiges Stereo Gefühl kommt nicht auf. Die WLan Verbindung war sehr stabil und funktioniert auf auf größere Distanzen ohne das Terra Pad in Richtung WLan Router ausrichten zu müssen. Desweiteren sind mehrere USB Schnittstellen vorhanden, ein Display Port, an den man laut verbautem Grafik Chip selbst 24″ Full HD Monitore anschließen kann. Und noch ein paar weitere Kleinigkeiten wie Kopfhöreranschluss, Webcam, UMTS Modul mit Sim Karten Slot und ein Mikrofon. Ich hoffe ich hab nichts vergessen.

Der Lüfter läuft eigentlich meist, aber so leise, das er selbst von niedriger Zimmerlautstärke übertönt wird. Festplattengeräusche gibt es selbstverständlich keine, da eine Solid State Disc verbaut ist. Die Wärmeentwicklung ist demnach auch sehr gering, aus dem Lüftungsschlitz strömt lediglich ein wenig warme Luft, in etwa zu vergleichen mit einem Netbook bei Ruhendem Desktop. Der verbaute Akku hält locker 5 bis 6h, genau habe ich nicht darauf geachtet aber ich konnte mich einen ganzen Nachmittag ohne Netzkabel damit beschäftigen (hauptsächlich Internet und ein wenig Programme testen).

Das Tablett mit dem Multitouch Display kann auch viel Freude bereiten, so sind diverse Touchscreen Spiele enthalten, welchen ich aber keine weitere Aufmerksamkeit geschenkt habe. Durch den bereits erwähnten Multitouchscreen kann man z.B. im Internetexplorer Zoomen und Elemente in Ordnern Markieren. Wenn wir schon mal beim Thema Display sind, möchte ich gleich noch was loswerden. Und zwar ist auch hier ein Unerträgliches Spiegeldisplay verbaut, wie es in so gut wie alles aktuellen Geräten brauch ist. Leider. In geschlossenen Räumen ist das kein Problem, aber sobald man es draußen Nutzen will muss man das Display ganz hell stellen und Schatten suchen.

Fazit:
Auf jeden Fall ist das Pad mit seiner Netbook Hardware einen Blick wert, wenn man nach einem Tablett sucht, auf dem auch normale Windows und Linux Programme laufen. Denn wie bereits erwähnt wird es mit Windows 7 oder Ubuntu ausgeliefert. Doch der stolze Preis von rund 540€ schlägt doch ganz schön auf den Geldbeutel. Also zum viel und bequemen Surfen auf der Couch würde ich auf jeden Fall zum Tablett raten, wer allerdings viele und lange Texte schreibt, ist mit einem Netbook wohl besser beraten.

9. November 2010

Mein Netbook und die Füsschen

9. November 2010 - Geschrieben von Martin - Keine Kommentare

Vor einiger Zeit hatte ich mein Wortmann Terra Mobile GO! Netbook eingesandt, da die Abdeckkappe der Displayhalterung abgebrochen ist, worurch wiederum die Kabel für Display und Hintergrundbeleuchtung in Mitleidenschaft gezogen wurden.

Nach ein paar Tagen war das Netbook auch wieder zurück mit neuer Gehäuseschale und neuen Displayhalterungen. Leider hat etwas ganz entscheidendes gefehlt, und zwar das Gummifüsschen hinten rechts. Dadurch geriet das Netbook beim schreiben ins wackeln und kippte sobald man das Display ganz nach hinten klappte.

Allerdings wollte ich dem Support nicht nochmal zur Last fallen und habe von einem PC Gehäuse Gummifüsschen zurecht geschnitten, welche allerdings immer wieder verloren gingen. Die Finale Lösung – welche nun seit einem guten Monat hält – sind 2 sehr gut klebende Server Gehäuse Füsschen. Man sollte allerdings vor dem Aufkleben das Plastik mit einem Taschentuch abwischen um Fettrückstände zu vermeiden.

Sie sehen zwar nicht so toll aus wie die Originalen, haben aber einen netten Nebeneffekt. Sie stellen die Tastatur leicht schräg.

Browsergames – Welche Last verursachen diese?

23. Juni 2010 - Geschrieben von Martin - 4 Kommentare

Browsergames – jeder kennt eines, viele Spielen eines und so mancher hat selbst schon einmal eines Entwickelt. Doch welcher Aufwand ist es ein solches zu Entwickeln und wie Betreibe ich eines?

Welche Technik und Infrastruktur steckt hinter Browsergames?
Ein Browsergame ist im Grunde eine normale Webseite welche in PHP, Phyton, Perl oder sonst irgendeiner Programmiersprache Entwickelt sein könnte. Oft kommt dazu noch ein wenig JavaScript um es für den Nutzer ansprechender zu Gestalten.

Auf Serverseite sieht es auch meist gleich aus, es werkelt mindestens ein Linux Server mit der Verwenden Script Sprache und einer Datenbank, sowie einem Mailserver. Wird das Browsergame jedoch größer findet hier meist eine Trennung zwischen Web-, File-, Database- und Mail Server statt, da diese dann entsprechend optimiert und die Last somit besser verteilt werden kann.

Im Grunde ist das ganze bisher kein Hexenwerk, geht man aber ins Detail trifft einen der Schlag. Eine normale Webseite wird pro Besuch vielleicht 5 bis 10 mal aufgerufen, hierbei wird die Seite mit Menü und Konsorten aus einer Datenbank gelesen und falls das System schlau ist in einen Cache geschrieben. Bei einem Browsergame hingegen kann nichts gecached werden, da alles Dynamisch für den Spieler aufbereitet wird.

In Zahlen, eine Webseite hat pro Besuch 5 bis 10 Requests. Ein Browsergame kann auch mit diesen 5 bis 10 Requests auskommen, doch dazu kommen noch die AJAX Abfragen, welche nahezu sekündlich ausgeführt werden. Nehmen wir einmal an es wird alle 5 Sekunden eine AJAX Abfrage ausgeführt, dann sind wir schon bei ganzen 12 Weiteren Abfragen pro Minute (Man beachte im Normalfall sind es noch einige mehr!) das würde bei einer Durchschnitts Onlinezeit von 15 Minuten ganze 180 Requests ausmachen!

Wie optimiere ich meinen Server?
Gehen wir mal davon aus, das das Spiel perfekt auf die vielen Requests ausgelegt ist. Was kann man dann auf der Server Seite machen?

Einen kleinen schnellen Webserver verwenden, ich empfehle an dieser Stelle Lighttpd, welcher aus meiner Sicht sich für ein solche Unterfangen wesentlich besser eignet als Apache(2). In der Konfigurationsdatei können unter anderem auch diverse Module wie „webdav“, „rewrite“ und falls es nicht benötigt wird das Modul „accesslog“ deaktiviert werden. Je nach Bedürfnis können natürlich Module ein- bzw. abgeschaltet werden, allerdings sollte die Liste der aktiven immer so kurz wie möglich gehalten werden.

Seitens der Scriptsprache. Da hier keine explizit festgelegt wurde, an dieser Stelle nur einige allgemeine Hinweise. In den jeweiligen Konfigurationsdateien gibt es oft eine Reihe an Parametern, mit denen man Funktionen abschalten kann, welche nicht unbedingt benötigt werden, beispielsweise, das im Header gesendet wird, das diese Seite mit PHP Version 5.3.x erstellt wurde. Tipps gibt es in einschlägigen Webseiten, Foren und Blogs.

So wenig Dienste als möglich! Das sagt eigentlich schon alles, im Hintergrund sollte keine Sinnlosen Dienste wir FTP laufen, wenn diese gar nicht benötigt werden. Sollte es der Fall sein, das man einen dieser Dienste benötigt, einfach schnell via SSH einloggen und nach nicht einmal 10 Sekunden läuft der Dienst.

Gute Hardware ist die halbe Miete. Nicht nur Zuhause beim Entwickeln, auch Online erspart gute Hardware viele Schlaflose Nächte, in denen der Server überlastet ist oder sich aufgehängt hat. Ich empfehle so viel RAM wie möglich und einen Schnellen CPU.

Fazit
Browsergames sind wahre Ressourcenfresser, doch mit der richtigen Hardware, den Perfekten Einstellungen und natürlich Sauber und Performant geschriebenen Quellcode steht dem Spaß nichts mehr im Wege.

Windows – kleiner Trick für mehr Leistung am Notebook

1. Mai 2010 - Geschrieben von Martin - 3 Kommentare

Heute ein kleiner aber feiner Trick, der egal ob am Notebook oder am Netbook unter Umständen eine Rapide Leistungssteigerung ermöglichen kann. Denn viele wissen gar nicht, was sich hinter dem kleinen Akku Symbol (Trayicon) in der Taskleiste verbirgt. Und zwar öffnet sich beim klick darauf ein Fenster, in dem man die Aktuelle Leistungseinstellung festlegen kann. In der Regel steht diese auf „Ausalanciert“, was auch für den Akku Betrieb ganz Akzeptabel ist, benötigt man aber am Schreibtisch mehr Power, so kann man dieses ganz leicht auf „Höchstleistung“ umschalten, und vòila, der CPU wird nicht mehr Untertourig betrieben, das WLAN funkt angemessen stark und die Festplatten reagieren schneller denn je.

Windows Energiesparplan


Wer seninen ganz individuellen Energiesparplan erstellen will, kann dieses mit ein paar Grundgelegenen Kenntnissen über die Schaltfläche „Erweiterte Energieoptionen“ tun.

10. Januar 2010

Intel Core i3

10. Januar 2010 - Geschrieben von duffyd - Keine Kommentare

Der Intel Core i3 ist jetzt endlich auf dem Markt. Im nachfolgenden Artikel finden Sie eine kurze Zusammenfassung der neuen „Einsteigerklasse“-Prozessoren von Intel.

Mit der 32-nm-Fertigung hat Intel einen Meilenstein in der Prozessorfertigung definiert, der sich sicherlich noch eine Zeit lang halten wird. So basiert auch der Intel core i3 auf dieser Fertigungstechnik. Die neuste Dual-Core Prozessor Generation ist entstanden.

Den Intel Core i3 gibt es derzeit in zwei Versionen, die sich in der Taktrate unterscheiden.

Nachfolgend die wichtigsten Fakten:

Intel core i3 530:

• Architektur: „Clarkdale“
• Leistungsaufnahme: 73W
• Fertigung: 32nm
• Taktrate: 2.93 Ghz pro Kern
• Memory Controller: Dual Channel DDR3-1333
• L2-Cache: 2x 256kB
• L3-Cache: 4MB
• Preis: ca. 100€

Intel Core i3 540:

• Architektur: „Clarkdale“
• Leistungsaufnahme: 73W
• Fertigung: 32nm
• Taktrate: 3,06 Ghz pro Kern
• Memory Controller: Dual Channel DDR3-1333
• L2-Cache: 2x 256kB
• L3-Cache: 4MB
• Preis: ca. 120€

Auch der integrierte Grafikchip des Intel Core i3 macht ihn zu etwas ganz besonderem. Mittels Hyper-Threading werden beim i3 sogar noch 2 virtuelle Kerne freischaltet.

Kompatibilität:

Alle Mainboards mit P55 Chipsatz und dem dazugehörigen Sockel 1156 unterstützen den Intel Core i3, genaueres aber nochmal beim Mainboard nachschauen.

Zusätzlich stehen Mainboards mit Intel® H55 Express  Chipsatz und Intel® H57 Express Chipsatz zur Verfügung.

Wie geht es weiter mit der 32-nm-Fertigung?

Enthusiasten zieht der Core i3 wohl kaum an, aber spätestens im zweiten Halbjahr dieses Jahres mit dem Verkaufsstart des „Gulftown“-Sechkerners wird eine deutliche Leistung in dieser Fertigungstechnologie erkennbar.

Genaueres zu Hyper-threading derzeit leider nur unter ‚wikipedia.org‚.

Alle Preisangaben ohne gewähr!

8. Januar 2010

CPUs aktuell: Übersicht

8. Januar 2010 - Geschrieben von duffyd - Keine Kommentare

Eine kurze Gegenüberstellung der momentanen „Schützlinge“ von Intel und AMD:

Intel AMD
core i7 975 XE [840€] Phenom II 965 [150€]
core i7 870/940/950 [450-500€]
core i7 860/920 [220-240€]
Phenom II 955/945
[120-130€]
core i5 [160-260€] Athlon II x4 [80-100€]
core i3 [100-120€] Athlon II x2/ x3 [40-60€]
Phenom II x3 720 [100€]

AMD €Phenom II X4 965

Details:

Alle Intel Prozessoren verfügen über einen level 3 cache von 8 Mb und pro kern einen level 2 cache in Höhe von 256 Kb.

Der Intel Core i3 verfügt über einen level 3 cache von 4 Mb

Bei den AMD Prozessoren steht jedem Kern ein level 2 cache in Höhe von 512 Kb zu; dem ganzen Prozessor ein level 3 cache in Höhe 6 Mb.

Alle Angaben ohne gewähr!

4. Januar 2010

Ubuntu von einem USB Stick installieren

4. Januar 2010 - Geschrieben von Martin - Keine Kommentare

Jeder der ein Netbook besitzt wird sich sicherlich schon einmal gefragt
haben, wie man eigentlich im Fall eines Falles das System neu installiert. Bei der in diesem Artikel verwendeten Ubuntu Distribution gestaltet sich dieses Unterfangen weniger Problematisch als auf dem Redmonder System.

Was wir dafür benötigen?

  • ein lauffähiges Ubuntu System
  • ein aktuelles Ubuntu ISO Image (kann auf Ubuntu.com heruntergeladen werden)
  • Einen USB Stick mit mindestens 1GB (Der USB Stick sollte mindestens so groß sein wie das heruntergeladene Image)

System auf den USB Stick packen

Wenn Sie nun den USB Stick eingesteckt, alle wichtigen Daten gesichert und alle darauf vorhandenen Daten gelöscht haben, werden wir nun das komplette Image mittels dem Ubuntu USB-Startmedien-Ersteller auf den Stick packen.
Dazu Arbeiten wir folgende Liste ab:

  • Öffnen Sie nun den USB-Startmedien-Ersteller: System –> Systemverwaltung –> USB-Startmedien-Ersteller
  • Im ersten Feld geben Sie nun den Pfad zum heruntergeladenem .iso Image an
  • Jetzt können Sie ihren USB Stick wählen (Passen Sie auf, das sie den richtigen Stick erwischen)
  • Wenn Sie auf diesem USB Stick Arbeiten wollen, sprich Sie wollen den USB Stick als Live System verwenden, so definieren Sie die Größe der Auf dem USB Stick speicherbaren Sitzungsdateien. Andernfalls wählen Sie den 2. Punkt.
  • Üperprüfen Sie noch einmal alle angegeben Daten und wenn Sie damit zufrienden sind, klicken Sie den Button „Startmedium erstellen“.

Auf dem Netbook installieren

Im Normalfall, sollte jedes Netbook von einem USB Stick Booten können, falls ihr Netbook partout von der Festplatte Bootet, sollten Sie es mal mit dem Bootmanager probieren, dessen Tastenkombination Sie direkt nach dem Einschalten des Gerätes unten auf dem Bios Screen finden testen. Meißt kann er durch die Tasten F12 oder F10 aufgerufen werden.

Ich hoffe ich konnte ihnen mit dieser kleinen Anleitung behilflich sein, in den nächsten Tagen wird noch ein Bericht erscheinen, wie sie Windows auf ihrem Netbook von einem USB Stick installieren.