Martin Lantzsch
Software Entwickler
24. Oktober 2012

XBMC build tools schlägt auf dem Raspberry Pi fehl

24. Oktober 2012 - Geschrieben von Martin - Ein Kommentar

Ich habe nun Raspbian auf meinem Raspberry Pi und wollte XBMC installieren, dabei bin ich der Anleitung von der Offiziellen Raspbian Webseite gefolgt: raspbian.org/RaspbianXBMC

Leider kam bei mir immer folgender Fehler wenn ich die die Tools bauen wollte:

pi@raspberrypi ~/xbmc-rbp $ sudo make -C tools/rbp/depends/xbmc
make: Entering directory `/home/pi/xbmc-rbp/tools/rbp/depends/xbmc'
cd ../../../../; ./bootstrap
./bootstrap: 5: ./bootstrap: autoreconf: not found
make: *** [configure] Fehler 127
make: Leaving directory `/home/pi/xbmc-rbp/tools/rbp/depends/xbmc'

Nach der Installation von „dh-autoreconf“ läuft es nun durch:

sudo apt-get install dh-autoreconf

Das läuft nun schon gute 5 Minuten… ich werde berichten was noch alles auf dem Weg zu einem funktionierenden MediaCenter passiert.

16. Oktober 2012

Raspberry Pi ist da

16. Oktober 2012 - Geschrieben von Martin - Keine Kommentare

Mein Ende Juni bestellter Raspberry Pi ist heute geliefert worden.

image

Die Lieferung erfolgte ohne weitere Benachrichtigung seitens RS Components recht überraschend.

Ich habe ihn gleich ausgepackt und ins dazubestellte Gehäuse gesteckt, welches ebenso wie der RPi und das extra georderte Netzteil einen sehr soliden Eindruck auf mich macht.

Als erstes wollte ich Raspdian installieren, doch leider schlug der erste Download nach 341 von knapp 450 MB fehl, da meine DSL Leitung kurzfristig zusammenbrach. Mittlerweile geht sie wieder und ich lade erneut. In 4 Stunden habe ich die Zip, dann wird morgen früh direkt getestet ob der RPi so gut läuft wie alle sagen :-)

23. September 2012

too much – Tag 49

23. September 2012 - Geschrieben von Martin - Keine Kommentare

In letzer Zeit hat sich viel getan. Ich habe nun seit 49 Tagen kaum mehr privat vor dem PC gesessen und bin ich Messengern und Sozialen Netzwerken fast vollständig abgetaucht. Selbst Facebook weiß von den letzten 49 Tagen nicht viel. Ein paar besuchte Events und ein Post, dass ich nun kein Handy mehr habe. That’s all.

Ich finde diese Schritten waren zwingend nötig, ansonsten wäre ich wahrscheinlich auf kurz oder lang der Informationsflut erlegen. Es hat sich sicher auch bezahlt gemacht, denn ich kann nun einfach so ein paar Stunden spazieren gehen ohne ein Handy mitschleppen zu müssen, und eine Mail kann auch schon mal ein bis zwei Tage in meinem mittlerweile sehr überschaubaren Postfach verweilen ehe sie gelesen wird. Vorher war das fast undenkbar – eigentlich ziemlich erschreckend.

Anderen Leuten hingegen missfällt es, dass ich nicht mehr in Messengern und Sozialen Netzwerken zugegen bin, oft höre ich so was wie „Lebst du noch“ oder „Jetzt geh wieder online“ oder so was. Naja, die hängen wohl selbst auch alle in dieser Abhängigkeit.

Bisher vermisse ich nichts, und ich muss sagen ich habe nun richtig viel Zeit für die wichtigen Menschen im Leben.

1. September 2012

PS3 von 1080p auf 720p Fernseher – kein Bild mehr

1. September 2012 - Geschrieben von Martin - Keine Kommentare

Schließt man wie ich heute eine PS3, die einst per HDMI an einen 1080p (full HD) Bildschirm angeschlossen war an einen 720p (HD ready) Fernseher an, so sieht man natürlich gar nichts mehr, da die Playstation die maximal unterstützte Auflösung des Displays nicht erkennt und weiterhin auf seiner eingestellten Auflösung ausgibt. Umstellen kann man das natürlich auch nicht, denn das geht nur per Konfigurator in der Playstation Oberfläche.

Trotzdem hab ich einen Kniff gefunden. Wenn man die PS3 abschaltet und den Einschalter 5 bis 10 Sekunden hält, so piepst die Playstation ein weiteres mal nach dem Startpiepsen auf und die Anzeige sowie Sound Einstellungen können in einem 576p Aufgelösten Menü konfiguriert werden.

26. August 2012

Mails auf IMAP Server automatisiert verschieben

26. August 2012 - Geschrieben von Martin - 2 Kommentare

Wie schon im Beitrag „too much – Tag 0“ erwähnt, habe ich nun einen Serverseitigen Mail Filter entwickelt, der mir alle Mails von Facebook, Twitter, etc. in einen extra Ordner verschiebt. Warum? Ganz einfach – weder mein Android Handy, als auch mein iPhone können Mail Filter auf die INBOX anwenden, also wurden die Mails nur automatisch einsortiert wenn zuhause mein Thunderbird lief. Da ich den Rechner aber kaum anwerfe sondern nur am Handy bin, platzte meine Inbox also immer aus allen Nähten.
Im übrigen hat das Serverseitige verschieben den positiven Nebeneffekt, das nicht mehr so viele Mails auf dem Handy laden und so weniger Traffic verbraucht wird.

Folgendes Python Script hab ich mir geschustert:

# 
# This python script is to move mails automated by a filter inside of an imap4 mailbox
# You can use it to sort out mails by several criteria, eg moving all mails from facebook to an seperate mailbox
#
# @author	Martin Lantzsch <martin@linux-doku.de>
#
 
import imaplib
 
# connect to server
m = imaplib.IMAP4('YOURSERVER.TLD')
m.login('USERNAME', 'PASSWORD')
 
# filter function
def filterMessages(mailbox, filter, newMailbox):
	m.select(mailbox, readonly=False)
	typ, data = m.search(None, filter)
	for num in data[0].split():
		typ, data = m.fetch(num, 'RFC822')
		m.copy(num, newMailbox)
		m.store(num, '+FLAGS', '\\Deleted')
		print 'Moved and deleted Message %s from %s to %s' % (num, mailbox, newMailbox)
	m.close()
 
# fire!
filterMessages('INBOX', '(FROM "@facebookmail.com")', 'INBOX.Internet.Facebook')
filterMessages('INBOX', '(FROM "@postmaster.twitter.com")', 'INBOX.Internet.Twitter')
 
# close connection
m.logout()

Wie die IMAP4 Filter funktionieren, ist in diesem Wiki ganz gut erklärt: SEARCH command

Nun einfach einen CronJob drauf setzen, der alle 10 Minuten das Script aufruft und schon hat man Ruhe :-)

9. August 2012

Ich wurde bestohlen

9. August 2012 - Geschrieben von Martin - 2 Kommentare

Ich wurde heute beraubt. Ein etwa 60 Jahre alter Italiener, der fettiges, schmieriges grau – schwarzes Haar hatte und ein Blau gestreiftes Hemd sowie einen alten verranzten braunen Rucksack trug hat mich heute um eines der wichtigsten Dinge bestohlen.

Er hat im Bus inmitten Roma mein HTC Evo 3D geklaut, indem er sich als der Bus stoppte und die Leute etwas nach vorn kippen ganz dreist auf mich und eine ältere Dame geworfen. Dabei muss er in meine Hosentasche gegriffen und sich mein Handy geangelt haben. Denn ich sah nur noch seine Hand an meiner Tasche, einen unhöflichen Gesichtsausdruck und dann seine Gestalt schnell aus den sich gerade schließenden Türen springen. Abgetaucht in der Menge hatte ich keine Chance mehr. Ich habe zwar „Fuck, he has stolen my mobile phone“ gerufen und wollte ihm hinterher doch vergebens – die Türen waren zu und die dreckige Visage war weg.

Die anderen Leute im Bus wussten sofort wen ich meinte als ich sagte „someone has stolen my mobile phone, have you seen it?“. Sie fragten alle „the men in the blue striped?“. Doch keiner wollte mit mir sprechen, lediglich zwei andere Touristen berichteten davon, dass ihnen in der selben Linie am Vortag ihr iPhone gestohlen wurde. Sie gingen auch zur Polizei , sagten sie als ich fragte ob sie es zur Anzeige gebracht haben. Doch die Polizisten meinten dass sei vergebens, sie sollten sich ein neues kaufen und keine Probleme machen.

Nun sitze ich hier ohne mein Handy auf dem sozusagen mein gesamtes Leben gespeichert war. Bilder, Nachrichten, Notizen, … Es fühlt sich schrecklich an zu wissen, das einem so etwas angetan wird nur um das Handy für ein paar Groschen zu verhöckern, es war ja noch nicht mal viel Wert.

5. August 2012

too much – Tag 0

5. August 2012 - Geschrieben von Martin - 3 Kommentare

Wie im vorherigen Post schon beschrieben kann ich das dauerhafte für jeden erreichbar sein nicht mehr ertragen. Das was einst geil war wird langsam mit zunehmender Verbreitung von Smartphones und Leuten die keine Scham mehr davor haben diese zu jeder Tag- und Nachtzeit zu benutzen echt zum Problem.

Ich habe nun als ersten Schritt mein Smartphone dauerhaft auf Lautlos gestellt. Das heißt kein Ton und keine Vibration mehr, absolut still. Lediglich die Benachrichtigungsleuchte blinkt, aber da das Handy eh‘ immer in der Hosentasche ist, ist die zu vernachlässigen.

Dank diesem Schritt ist meine Reaktionszeit wenn ich keine Nachrichten erwarte auf über eine Stunde gestiegen. Falls ich etwas erwarte schaue ich allerdings schon noch öfter darauf. Neugierde halt.
Gelesen und beantwortet, wird allerdings nur sporadisch.

Zweiter Schritt war das entfernen der Facebook App von allen mobilen Endgeräten. Bisher läuft das sehr gut, da ich so nun nicht mehr Benachrichtigt werde und ohne das jemand was von mir will, habe ich auch keinen Grund reinzusehen. Am Laptop ist FB nicht mehr dauerhaft offen – sehr entspannt.

Ich werde nun auch eine Woche nahezu vollständige Internet Abstinenz erproben. Im Urlaub kann man das ja mal machen.

Die Schritte danach werden dann wohl meine Mail Struktur betreffen – aufteilung des Hauptmailkontos in mehrere verschiedene oder Serverseitige Mail Filter. Skype muss ich noch schauen wie ich das mache, denn Skype ist auch ein  ziemlicher Produktivitätskiller, aber da sich dort auch einige mir sehr wichtige Menschen tummeln wird es schwer das abzusetzen.

28. Juli 2012

too much

28. Juli 2012 - Geschrieben von Martin - Ein Kommentar

Langsam aber sicher muss ich einen Strich ziehen, mich aus dem „Sozialen Online Leben“ und den neuen Kommunikationswegen zurückziehen, denn ich kann nicht mehr.

Facebook, Skype, ICQ, WhatsApp und SMS geben mir den Rest. Ich bekomme täglich so viele Nachrichten, dass ich schon gar nicht mehr mit dem lesen hinterherkomme. Geschweige denn mit Antworten. Und da es ja überall so tolle gelesen Marker für den Sender der Nachricht gibt, bohren diese natürlich nach, wenn man nach 5 Minuten, 10 Minuten oder gar einer Viertelstunde nicht liest oder antwortet. Egal ob morgens um 7, Mittags um 13 Uhr oder Nachts um 3. GEHTS NOCH??

Wenn ich nicht an mein Handy gehe z.B. hat das einen Grund, ich kann gerade nicht – da braucht man nicht noch 5x im Abstand von einer Minute anrufen. Sendet eure Nummer mit und ich rufe bei Gelegenheit zurück. Und wenn es wirklich ist schickt eine SMS, die kann ich vllt. noch zwischendurch lesen aber dann reicht das.

Bei Messengern wird sowieso erwartet das man binnen einer Minute antwortet, egal ob ich meinen Status auf „Beschäftigt“ oder „Abwesend“ habe. Ist ja nicht so als würde ich am Computer etwas arbeiten.

Ich habe mir schon überlegt ein Mail Postfach einzurichten, auf das Leute mir Mailen können wenn sie etwas wissen wollen. Denn in meinem normalen Postfach, das täglich ebenso durch 50 bis 200 Mails geflutet wird, geht so etwas unter. Außerdem kann ich dann die Abholfrequenz vom Server auch auf eine Viertel- oder Halbe Stunde setzen. Das wichtige Postfach kann weiterhin per Push befüllt werden.