Martin Lantzsch
Software Entwickler
14. Juni 2012

Hinter meinen Webapplikationen

14. Juni 2012 - Geschrieben von Martin - 2 Kommentare

Momentan mache ich eine Art Inventur, ich schaue was ich alles im Web habe, notiere mir Zugangsdaten, etc.

Heute bin ich beim Punkt Web- und Applikationshosting angelangt. Da es sicher für manchen Interessant ist, werde ich hier nun auflisten was denn eigentlich so alles hinter meinen ganzen Werbepräsenzen steckt.

10GB Webspace
…mit einer Datenbank und der Domain linux-doku.de
Dieser fungiert hauptsächlich als Daten und Mail Grab. Ich hab von den 10GB über 3GB belegt, davon wiederum 30% Mails, 60% gehen auf das Konto meines kleinen „ich muss mal schnell eine Datei temporär hochladen und vergesse sie mit 100 prozentiger Wahrscheinlichkeit zu löschen“ Services und der Rest ist dieser Blog sowie ein paar statische Kundenseiten, die auf Subdomains lauschen.

Der Webspace liegt bei einem Norwegischen Anbieter, allein aus dem Grund weil dass 2007 der günstigste Anbieter war. Ihr wisst ja, als Schüler hat man kein Geld für Hosting. Und da alles perfekt lief bin ich dort nun seit 5 Jahren Kunde.

„High Performance“ vServer
ausgestattet mit

  • 8 Kern CPU
  • 2x 4GB HD
  • 128MB Ram
  • 128MB SWAP

darauf laufen Lighttpd, MySQL, Exim, SVN, NodeJS, ProFTP, PHP5, Python äußerst stabil, trotz der doch verdammt langsamen Hardware. Ich habe alles bis ans absolute Maximum konfiguriert, es läuft nur was wirklich gebraucht wird und reserviert so wenig Speicher wie nur irgendwie möglich. Das beste, er swappt nicht mal!

Das absolute Maximum war als Resigame mit der Beta 2 Online war. Bei rund 100.000 Zugriffen am Tag ging er dann regelmäßig in die Knie, da ihm der Ram ausging und immerwieder die Festplatte volllief (zweiteres lag an einem Bug in MySQL, welcher die Log Dateien nicht mehr gelöscht hat *facepalm*)

Auf dem Server befinden sich momentan 5 Domains, darunter resigame.de, lttx.de und litotex.org. Dahinter laufen zwei Browsergames, Projektmanagement Portale, Backend Server für zwei Android Apps und ein Forum mit ca. 10.000 Beiträgen. Das ganze verteilt sich auf 2,3GB mit Log Dateien der letzten 4 Wochen.

Dann gab es bis vor kurzem noch einen
1GB Webspace
bei einem Deutschen Anbieter namens 2-1+2-1. Leider war der Server dort für seine ziemlich hohe Monatsmiete viel zu langsam, weshalb ich mich entschlossen habe die ganzen Seiten mit auf den vServer zu packen, was ich bis heute nicht bereut habe.

Ja gut und dann hatte ich noch bis vor kurzem einen Test Server zuhause mit

  • 1,6Ghz Intel Celeron
  • 512MB Ram
  • 60GB HD

darauf lief Ubuntu 8.04 mit der selben Software wie auf dem vServer oben – eigentlich ganz smooth. Ab und zu, war er sogar per DynDNS online, aber mit 9kb/s Upload war das ganze wirklich nur für äußerte Notfälle geeignet. Aber mittlerweile habe ich ein schnelles Notebook aufdem ich alles als Virutelle Maschine nebenher laufen lassen kann :)

13. Juni 2012

Window Manager raten

13. Juni 2012 - Geschrieben von Martin - 4 Kommentare


Der Author würde gern wissen, welcher Window Manager das ist. Der Screenshot ist gerade mal einen Monat alt und irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass das Gnome 2.x ist. Auch wenn es stark danach aussieht.

13. Juni 2012

Resi ganz frisch

13. Juni 2012 - Geschrieben von Martin - Ein Kommentar

So sah unsere kleine Resi die letzten 3 Jahre aus

Und so sieht sie nun nach der Frischzellenkultur/Vektorisierung aus

ganz hübsch geworden die kleine. Da ich nun ein .svg habe kann ich sie natürlich beliebig skalieren. Die Poster sollten also nicht mehr lange auf sich warten lassen ;-)

13. Juni 2012

black or white

13. Juni 2012 - Geschrieben von Martin - Keine Kommentare

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Das ist seit langem bei uns zuhause die Frage…

10. Juni 2012

Privater Tagebuch Blog – benötigte Funktionalität

10. Juni 2012 - Geschrieben von Martin - Keine Kommentare

Wie ich vor zwei Tagen bereits geschrieben habe, mache ich mir derzeit Gedanken darüber wie so ein Privater Tagebuch Blog aussehen könnte, bzw. welche Ansprüche dieser erfüllen müsste.

In diesem Blog soll über viele Jahre hinweg alles – persönliche – archiviert werden, was mir wichtig ist. Also z.B. Gedankengänge, Fotos und Videos. Eigentlich so alles was man auch in ein Handschriftliches Tagebuch schreiben könnte, nur eben digital und mit dem Vorteil, das Multimedialer Inhalt kein Problem ist. Ein Video von einer Geburtstagsfeier oder die ersten Schritte des Neffen.

Diese Ansprüche allerdings machen die Technische Umsetzung nicht gerade leicht, denn was momentan so an Software für Blogs am Markt verfügbar ist, erfüllt meist nur teilweise die Ansprüche. Oder nur durch viel Handarbeit und Gebastel. Um ehrlich zu sein, würde ich so etwas nur sehr ungern als Grundlage für eine über viele Jahre hinweg bestehende Plattform nutzen.

Und andere Plattformen, die z.B. Facebook Artige Profile zur Verfügung stellen, mit denen man zwar alle Inhalte online stellen kann, haben für mich nicht die Optik und die Handhabung eines Tagebuches. Ich brauche etwas mit Bestand, etwas, dass sich nicht dynamisch anfühlt. Im Grunde soll es ein wenig die Haptik eines Tagebuchs nachahmen, zumindest in einem gewissen Rahmen.

Am besten würde sich wohl eine Applikation auf NodeJS Basis eignen mit einem HTML5 Frontend. Durch NodeJS bleibt der Quellcode der App ziemlich einfach, zugleich allerdings auch recht nah am System. Beständigkeit sollte damit also gegen sein. HTML5 ist natürlich eine Technologie der Zukunft – okay man weiß zwar noch nicht in wie fern sie sich etablieren wird, aber momentan sieht es sehr gut aus, das HTML5 sich auch nachhaltig durchsetzen wird.

Nun hätten wir die Technologie, doch wie sieht es mit den Daten aus? Vor 10 Jahren hat man beispielsweise Filme in 320×240 Pixel Auflösung im QuickTime Format herumgeschickt. Heute ist das nicht mehr Zeitgemäß und vor allem ein Format, das nicht offen liegt ist für so ein Unterfangen sehr Problematisch. Schließlich soll sichergestellt werden, dass die Daten auch in 20, 30 oder sogar noch mehr Jahren noch lesbar sind. Hierzu eignen sich natürlich offene Formate wie Theora. Diese hängen nicht von Firmen, Plattformen oder Lizenzen ab. Die Auflösung allerdings ist immernoch ein Faktor, der früher oder später überholt sein wird. Deshalb sollte man die Hochgeladenen Dateien keinesfalls komprimieren, Originalqualität behalten.

Für das Hosting des ganzen hatte ich auch einen Einfall, der vielleicht gar nicht so verkehrt ist. Ein Raspberry PI, das 24h am Tag läuft (kann man ja in eine Tupperdose verbauen und unter’s Bett legen). Als Datengrab wird eine gespiegelte USB Festplatte oder ein NAS mit RAID angebunden, um die Datensicherheit zu gewährleisten. Damit hat man jederzeit Kontrolle über alle Daten die man sammelt und bekommt auch keine Rechtlichen Probleme mit einem Hoster, sollte man ein Lied anhängen zu dem man beispielsweise zum ersten mal mit seiner besseren Hälfte getanzt hat.

9. Juni 2012

Hotlines sind wie Speeddating

9. Juni 2012 - Geschrieben von Martin - Ein Kommentar

Du erzählst von dir, irgendwo bei der hälfte ist dann ist deine Zeit um und der nächste wird dir vorgesetzt.

Auf so poetische Gedanken kommt man wenn man in einer Warteschleife die 9. Sinfonie hören… darf.

9. Juni 2012

Bacardi Razz

9. Juni 2012 - Geschrieben von Martin - Keine Kommentare

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dazu noch Sprite, Himbeeren und viele Eiswürfel und schon hat man ein supergutes Getränk. Kann ich nur empfehlen!

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8. Juni 2012

Wunder

8. Juni 2012 - Geschrieben von Martin - 3 Kommentare

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Kabel und Switch sind wieder da – Blogeinträge bewirken wunder. Wer hilft beim Endknoten?