22. Juli 2015

Festplatte durch Jenkins vollgelaufen

22. Juli 2015 - Geschrieben von Martin - Keine Kommentare

Heute ist die Festplatte meines Build-Servers vollgelaufen. Ich vermutete erst ich hätte die Build Artifakte meines Nightly Builds dauerhaft auf das NFS Share geworfen, allerdings stellte sich nach einem schnellen du -h heraus, dass die Log Datei von Jenkins unter /var/log/jenkins/jenkins.log 9,1 GB groß ist. Immer mit dem folgenden Eintrag:

question:      [DNSQuestion@1546425449 type: TYPE_IGNORE index 0, class: CLASS_UNKNOWN index 0, name: ]

Damit das erst mal abgestellt ist, kann man laut Jenkins Issue Tracker in der /etc/default/jenkins einen weiteren „versteckten“ Parameter an den Start von Jenkins übergeben:

JAVA_ARGS="-Dhudson.DNSMultiCast.disabled=true"

dieser wird anschließend vom init.d Script bei einem Neustart des Dienstes aufgegriffen und die Platte läuft nicht weiter voll. Spannend ist auch, dass die Log Datei ab der extremen „Wachtumsphase“ nicht mehr rotatet werden konnte.

Ich muss wohl künftig in meinem Paessler Monitoring noch das rasante Schrumpfen von freiem Festplattenplatz überwachen. Bei einem Build Server ist das allerdings nicht so geil, denn CPU, RAM, Netzwerk und Festplatte sind eigentlich ständig durch Unit- und Integrationstests unter Dauerlast und so meldet sich jede Nacht ein Sensor wenn mal wieder viele Abhängige Builds durchgeführt werden…

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