Martin Lantzsch
Software Entwickler
5. Mai 2012

The Avengers in 3D unscharf

5. Mai 2012 - Geschrieben von Martin - Ein Kommentar

Gestern war ich zum ersten mal in einem 3D Film. In The Avengers.

Das 3D war vor allem bei Animationen sehr eindrucksvoll (am besten war die 3D Audi Werbung vor dem Film :-D).

Mit der Zeit hat es mich aber echt gestört, dass alle Bewegungen unscharf waren. Sobald sich die Kamera oder etwas im Bild bewegt hat war das Bild unscharf. Durch den tollen 3D Effekt und die Mörder Auflösung gab es echt viel zu sehen – z.B. wenn ein Jet über einer Strasse fliegt, kann man unten eine scheinbar detailreiche Menschenmenge erkennen -, doch leider konnte man durch die Unschärfe auch mit zusammengekniffenen Augen kaum etwas gut sehen.

Tipp an den Schnitt: bei Panoramas wünsche ich mir als Zuschauer mehr Zeit. Beispielsweise beim Anflug auf die fliegende Festung hätten mir ein paar Sekunden mehr genügt um alles genau zu erkunden und die Szenerie auf mich wiken zu lassen.

29. Dezember 2011

Ein Blick hinter die Kulissen beim Heidi Klum Cola Werbespot

29. Dezember 2011 - Geschrieben von Martin - Ein Kommentar


Dieser Werbespot läuft momentan wieder im Deutschen Fernsehen und jedesmal wenn ich ihn sehe fällt mir sofort ins Auge wie er gemacht ist. Das muss ich nun einfach mal festhalten.

Wenn man den Spot zum ersten mal sieht, denkt man sich WOW das haben die Klasse gemacht, die flüssige Kameraführung ohne Schnitt, da muss echt aufwendiger Trick im Spiel sein. Doch wenn man mit einem etwas geübten Auge den Spot sieht dann merkt man sofort was dahinter steckt.

Der Anfang ist noch kein Problem, bis Frau Klum ein mal um die Ecke marschiert und neue Klamotten verpasst bekommt, an dieser Stelle bemerkt man einen kleinen Ruckler im Bild und zack steht da eine andere Schauspielerin. Erkennen tut man das ganz gut am Gesicht und der Haut:

Nun geht die neue um die Ecke, in ein Klasse beleuchtetes Blitzlichtgewitter (einzig das finde ich neben den flüssigen Kamerabewegungen am Spot einfach klasse umgesetzt). Wenn sie nun das Blitzlichtgewitter wieder verlässt, läuft sie an der Kamera vorbei, die Kamera schwenkt auf die Cola Flasche und die echte Heidi läuft von hinten ins Bild.

Simpel aber Effektiv. Wie ihr seht, auch große Kommerz Videoproduktionen bedienen sich solch einfachen Tricks.

28. Juli 2010

Brickfilm: Was siehst du?

28. Juli 2010 - Geschrieben von Martin - Keine Kommentare

Heute habe ich im Brickboard ein echtes Meisterwerk gefunden, und zwar der Steinerei 2010 (Publikumspreis-)Gewinner – „Was siehst du?“. An dieser Stelle möchte ich den beiden „Machern“ für diesen super Film Danken. Einen Brickfilm mit solch Grandioser Qualität, gefühlvoller Story und Sprechern, die ihre Rollen überzeugend sprechen sieht man selten.

Die Geschichte handelt von einem kleinem Mädchen und einem Blinden Mann. Diesem erzählt das das Mädchen was sie sieht (deshalb auch der Titel ;)). Eine wunderschöne Welt, spielende Kinder, ein verliebtes paar und Menschen denen der Alltag Spaß bereitet. Am Ende des Films gibt es jedoch eine dramatische Wendung, offenbar wurde die schöne Welt in der alles in Ordnung ist durch einen Anschlag, Krieg oder ähnliches zerstört (wird im Film nicht erwähnt) und das Kind „spielt“ dem älterem Herr etwas vor, indem sie eine Kassette mit Geräuschen „von früher“ in ihrem Kassettenrekorder laufen lässt. Offenbar will sie dem Blinden die Wirklichkeit ersparen und ihr eine schöne – heile Welt vor Augen bringen.

Alles in allem Sehr gut Umgesetzt, sowohl die Kamera, als auch die überzeugende Synchronisation. Das ist wirklich großes Kino.