30. März 2011

1366×768 Ende der Produktivität

30. März 2011 - Geschrieben von Martin - 2 Kommentare

1366×768 die neue „in“ Auflösung, andere kosten unverschämten Aufpreis. Angeblich sollte dies besonders gut zum Filme schauen sein… doch wer schaut bitte an einem 15″ Notebook Filme? Im Wohnzimmer kann der TV nicht groß genug sein, aber nun schauen Leute an einem winzigen Notebook Filme? Was ist denn mit denen, die an ihrem Notebook arbeiten wollen? Wir müssen Programme umkonfigurieren, die Taskleisten an die Seite packen und noch mehr, damit man eine halbwegs akzeptable Höhe zusammenbringt.

In MS Word oder Writer beispielsweise bekommt man zwar schön 2 Seiten nebeneinander aber man muss 2 bis 3 mal Scrollen um die ganze Seite gesehen zu haben. In der Tabellenkalkulation Calc oder MS Excel bekommt man meist nur halbe Diagramme zu sehen, geschweige denn vollständige Tabellen. Programmieren nahezu unmöglich, anstatt über den Code nachzudenken ist man die ganze Zeit damit beschäftigt die IDE möglichst effizient umzugestalten oder zu Scrollen.

An diesem Punkt sollte man mal ansetzen und vll auch mal an diejenigen Denken die an ihrem Notebook Arbeiten oder im Internet surfen wollen, und nicht nur an die, die Spiele spielen oder Filme schauen, denn das ist sicher die Minderheit. In meinen Augen die ist diese Auflösung mehr Rück- als Fortschritt. 200 bis 300 Pixel mehr Höhe täten sicher gut. So müsste man übrigens auch nicht die ganze Zeit die Augen zusammenkneifen ;)

Falls nun das Argument aufkommt „dann kauf doch einfach ein anderes Notebook“, denen möchte ich sagen – welches denn? Mehr wie 15″ ist für ein Notebook unpraktikabel und ein ThinkPad mit HighRes Display kann sich wohl auch nicht jeder für zu Hause leisten.

Und wenn wir schon mal dabei sind… was zum Teufel sollen diese Spiegelnde Displays? Bei Günstigen Geräten Ok, aber die sind ja sogar im Preissegment um die 1000€ vorhanden.