Martin Lantzsch
Software Entwickler
13. März 2015

zweitausendfünfzehn

13. März 2015 - Geschrieben von Martin - Keine Kommentare

Hallo zusammen,

wir schreiben das Jahr 2015 und der Blog, der hier vor einem guten Jahr offline gegangen ist, kann nun wieder ohne Zugangsdaten gelesen werden. Was den Content angeht, hat sich nichts geändert, alles ist beim Alten. Lediglich das Design habe ich aktualisiert. “linuxdoku-2014″ heißt das Theme – ein Design, das ich, kurz bevor der Blog offline gegangen ist, noch begonnen, doch nie fertiggestellt habe. Da ich das alte, hellblaue nicht mehr machen konnte, ziert nun dies meine Worte.

Der Grund, dass der Blog wieder auflebt, ist einfach der Hang zum Schreiben; es macht Spaß meine Gedanken niederzuschreiben und an einem Ort zu sammeln, an den ich später wiederkommen kann, um etwas zu stöbern. Auch haben sich einige Leser bei mir gemeldet und sich gewünscht, dass der Blog wieder online geht. Scheinbar ist es dann wohl auch gar nicht so doof, was ich hier schreibe, auch wenn ich mir selbst manchmal etwas komisch dabei vorkomme.

Deswegen werde ich erneut beginnen, hier Dinge aus meinem alltäglichen Technik- und Internet-Leben zu posten. Es gibt viel zu erzählen, denn 2014 war – auch wenn es hier, wie gesagt, etwas still war – ein ereignisreiches Jahr. Die erste Story wird definitiv etwas über das Verschwinden meiner Internetpräsenzen aus dem Web sein, denn es gab ein paar rechtliche Gründe, warum der Blog und meine anderen Webseiten einst so plötzlich aus dem World-Wide-Web verschwunden sind …

Viele Grüße, Martin

29. April 2012

YouTube unbenutzbar

29. April 2012 - Geschrieben von Martin - Keine Kommentare

Leider hat YouTube vor einigen Tagen oder Wochen – ich komme da nicht so oft hin – den Puffer des Players so abgeändert, das immer nur ein Teil vom Video gepuffert wird. Mit schnellem Internet ist das kein Problem, denn in der Zeit, in der das gepufferte Wiedergegeben wird, kann ja schön nachgeladen werden.

Bei mir allerdings reicht der Puffer nicht aus um genügend vom Video nachzuladen, damit ich es ohne Unterbrechung schauen kann. Jetzt darf ich immer so 5 bis 10 Sekunden Video schauen, pausieren, warten bis der Puffer wieder „voll“ ist, 10 Sekunden Video schauen, warten bis der Puffer wieder gefüllt ist, etc.

Liebes YouTube, wie bitte soll ich ein 10 Minütiges Video ansehen? Früher konnte ich es eine halbe Stunde bis Stunde laden lassen und an einem Stück ansehen. Nun werde ich verrückt durch Video, Pause, Video, Pause, Video, Pause…

7. Oktober 2011

Konstante 23kbit/s

7. Oktober 2011 - Geschrieben von Martin - Keine Kommentare

BauraDSL Live…

Wenn kein Leitungszusammenbruch dazwischen kommt, ist es morgen fertig heruntergeladen :)

2. Oktober 2011

Tablets – nicht mehr so mein Ding

2. Oktober 2011 - Geschrieben von Martin - Keine Kommentare

Da ich in letzter Zeit wieder vermehrt mit Tablets zu tun habe, bzw. genauer gesagt mit dem iPad bin ich irgendwie nicht mehr so der Fan davon. Gut zugegeben, sie sind schon cool aber irgendwie fehlt mir der Nutzen.

Was ich immer richtig cool fand an diesen Tablets ist das bequeme im Internet surfen, entspannt auf der Couch etwas recherchieren, in Foren schreiben und googlen. Im Fernsehen wird das so toll dargestellt, und die Leute reden es auch irgendwie immer schön.
Ich persönlich habe die ersten Tage mit iPad auch nur noch so gesurft. Doch nach einiger Zeit geht einem das Zoomen, das patschen auf einen Touchscreen und das tippen auf der Glasplatte gehörigen auf den Senkel. Man sehnt sich schon fast nach einem Laptop, den man auf seine Schenkel stellen kann, dessen Display von selbst steht und man es nicht ständig halten muss, auf dessen Tastatur man ohne Probleme Umlaute und Sonderzichen tippen kann, und das in Windeseile.

Inzwischen handhabe ich es auch wieder so, denn wenn ich kurz etwas recherchieren will brauche ich eine halbe Ewigkeit, am PC hingegen kann man viel schneller tippen und sich leichter einen Überblick verschaffen.

Manch einer wird es als abschalten vom Job und Verpflichtungen bezeichnen an einem Multimedia Tablet und nicht am heimischen PC ins Netz zu gehen, doch spätestens wenn man zum kurzen checken der Mails den Mail Client einrichtet hat das ganze auch ein Ende.

eBooks sind meiner Meinung nach momentan noch der einzige Grund für ein Tablet – der Akku hält lange und man kann sie beliebig drehen und wenden um eine ordentliche Höhe zusammen zu bekommen – und Spiegelungen auf dem Display zu vermeiden, vor allem Leute die ein Notebook mit 16:9 Guckloch Glossy Display haben werden das zu schätzen wissen (mein Beileid an dieser Stelle :P).

Wie dem auch sei, eventuell liegt es auch nur an mir. Immerhin bin ich nicht der typische Apple Kunde und fühle mich von deren Produkte auch nicht wirklich angesprochen.

11. Juli 2011

Telekom LTE – nix wars!

11. Juli 2011 - Geschrieben von Martin - 5 Kommentare

Eben habe ich von Telekom LTE gelesen. Mittels dem in Gebieten in denen kein DSL oder nur eine sehr langsame Verbindung existiert man für 40€ im Monat eine 3MBit Verbindung per Handynetz buchen kann. Doch erste Freunde vom DSL Lite Anschluss (max 46kb/s) wegzukommen wurde soeben wieder gebremst:

„Leider ist Ihr Standort in der kurzfristigen Ausbauplanung für Call & Surf Comfort via Funk noch nicht berücksichtigt. An Ihrer Adresse ist jedoch DSL verfügbar.“

Was habe ich auch erwartet. Hier gibt es ja kaum bis gar kein Handynetz.

Und da im Dorf alle gegen den Bau von einem weiteren Handymasten sind kann ich das wohl auch in Zukunft vergessen mit dem LTE. Mal sehen wann die ersten der sich selbst ernannten „Umweltaktivisten“ kapieren das ihre Handys und eierPhones hier bald komplett Tod bleiben…

25. März 2011

Opera leicht bekleidet

25. März 2011 - Geschrieben von Martin - Keine Kommentare

Als ich das Bild bei Moritz gesehen habe dachte ich sofort… „Was ein neues schlankeres und einfacheres Theme für Opera?“ aber nein es war die neue Version 4 des FireFox, welche Opera aber auch verdammt ähnlich sieht. Hoffentlich ist diese nun endlich wieder Ressourcenschonender, wie ich es von den alten 1.x und 2.x gewohnt war.

8. Januar 2011

Terra Pad im 3 Tages Test

8. Januar 2011 - Geschrieben von Martin - 14 Kommentare

Wie der Titel schon sagt, hatte ich die Ehre das neue TerraPad 1050 von Wortmann 3 Tage lang ausführlich zu testen.

Wenn man es das erste mal in die Hand nimmt merkt man sofort das man hier ein Wortmann Gerät in der Hand hält, alles ist gut und hochwertig verarbeitet, keine scharfen Kanten und kein klappriges Gehäuse, wie man es von anderen günstigen Tabletts und Netbooks kennt. Es fühlt sich lediglich ein wenig knautschig an, aber auch nur wenn man richtig Druck darauf ausübt. Lediglich das Gewicht ist im Vergleich zum iPad – um eine Referenz zu nennen – schwer, also mehrstündige Surf Sessions ohne Auflage gehen ganz schön ins Handgelenk.

Beim Einschalten merkt man sofort das man hier einen Vollwertigen PC mit Intel Atom CPU und großzügigen 2GB Arbeitsspeicher in Händen hält, denn sowohl BIOS als auch der Boot Screen verschwinden überraschend schnell und nach wenigen Sekunden ist es Einsatzbereit. Insofern man das installierte Windows 7 Professional nicht mit hunderten Programmen vollstopft, welche auf der 24GB Solid State Disc auch gar keinen Platz hätten.

Nun wird man natürlich als erstes Versuchen das nächste WLan einzurichten, anfangs hat man zwar leichte Probleme mit dem 1024×600 Pixel großem Touchscreen weil manche Elemente wie Trayicons doch relativ klein sind. Man muss sich regelrecht überwinden mit dem ganzen Finger auf Knöpfe, zu tippen weil man Angst hat auf dem Multitouch Touchscreen doch einen falschen Button zu erwischen aber das passierte im Test fast nie. Nach ein wenig Eingewöhnungszeit kann man auch die eigentlich total Fummeligen Scroolbars ohne Probleme bedienen. Mit dem Fingernagel klappt es übrigens nicht so gut, lieber mit dem ganzen Finger arbeiten, das ist wesentlich entspannter und wirklich präziser.

Nachdem man nun die ersten „Hürden“ der Bedienung überwunden hat, wagt man sich sogar an Texte, welche mit der Windows 7 typischen Bildschirmtastatur schnell und unkompliziert getippt werden, ganz nach dem Vorbild einer richtigen Tastatur mit Shift, Tab, etc. Es ist sogar ein Wörterbuch integriert, das ähnlich der T9 Funktion am Handy beim Schreiben Wörter vorschlägt. Wie es mit Autovervollständigung aussieht, hab ich nicht weiter nachgeforscht, da man auch so zügig schreiben kann.

Wer vorhat mit dem Pad Musik zu hören wird leider ein wenig enttäuscht sein, denn der Lautsprecher ist auf der rechten Seite des Tabletts untergebracht und klingt auch dementsprechend laut in diese Richtung, richtiges Stereo Gefühl kommt nicht auf. Die WLan Verbindung war sehr stabil und funktioniert auf auf größere Distanzen ohne das Terra Pad in Richtung WLan Router ausrichten zu müssen. Desweiteren sind mehrere USB Schnittstellen vorhanden, ein Display Port, an den man laut verbautem Grafik Chip selbst 24″ Full HD Monitore anschließen kann. Und noch ein paar weitere Kleinigkeiten wie Kopfhöreranschluss, Webcam, UMTS Modul mit Sim Karten Slot und ein Mikrofon. Ich hoffe ich hab nichts vergessen.

Der Lüfter läuft eigentlich meist, aber so leise, das er selbst von niedriger Zimmerlautstärke übertönt wird. Festplattengeräusche gibt es selbstverständlich keine, da eine Solid State Disc verbaut ist. Die Wärmeentwicklung ist demnach auch sehr gering, aus dem Lüftungsschlitz strömt lediglich ein wenig warme Luft, in etwa zu vergleichen mit einem Netbook bei Ruhendem Desktop. Der verbaute Akku hält locker 5 bis 6h, genau habe ich nicht darauf geachtet aber ich konnte mich einen ganzen Nachmittag ohne Netzkabel damit beschäftigen (hauptsächlich Internet und ein wenig Programme testen).

Das Tablett mit dem Multitouch Display kann auch viel Freude bereiten, so sind diverse Touchscreen Spiele enthalten, welchen ich aber keine weitere Aufmerksamkeit geschenkt habe. Durch den bereits erwähnten Multitouchscreen kann man z.B. im Internetexplorer Zoomen und Elemente in Ordnern Markieren. Wenn wir schon mal beim Thema Display sind, möchte ich gleich noch was loswerden. Und zwar ist auch hier ein Unerträgliches Spiegeldisplay verbaut, wie es in so gut wie alles aktuellen Geräten brauch ist. Leider. In geschlossenen Räumen ist das kein Problem, aber sobald man es draußen Nutzen will muss man das Display ganz hell stellen und Schatten suchen.

Fazit:
Auf jeden Fall ist das Pad mit seiner Netbook Hardware einen Blick wert, wenn man nach einem Tablett sucht, auf dem auch normale Windows und Linux Programme laufen. Denn wie bereits erwähnt wird es mit Windows 7 oder Ubuntu ausgeliefert. Doch der stolze Preis von rund 540€ schlägt doch ganz schön auf den Geldbeutel. Also zum viel und bequemen Surfen auf der Couch würde ich auf jeden Fall zum Tablett raten, wer allerdings viele und lange Texte schreibt, ist mit einem Netbook wohl besser beraten.

23. Dezember 2010

Chrome von Surfern für Surfer

23. Dezember 2010 - Geschrieben von Martin - 2 Kommentare

Google Chrome wird zwar oft als Datenkrake niedergemacht, ist meiner Meinung nach aber einer der besten Webbrowser. Er bietet alle Features, die man zum Surfen im Web braucht und nicht nur das, alles ist an der richtigen Stelle. Es gibt keine überladenen Menüs, keine Platzverwenderischen Favoriten Leisten… Nichts, und das ist gerade das tolle an Chrome. Man könnte fast meinen der Browser passt sich an einen an, so einfach und schnell geht das surfen mit ihm von der Hand. Fast schon unheimlich.


Erweiterungen? Gibt es tausende, aber ich mache nur von wenigen Gebrauch. Und das beste? Ganz klar, sie fügen sich schön neben dem Menü ein und so geht kein Wertvoller Platz verloren. Klar, das viele Erweiterungen nicht so toll aussehen nervt mich schon ein wenig aber dafür ist es ganz leicht neue zu erstellen, da es sich nur um JavaScript handelt :)


Eigentlich gibt es zu Chrome nicht viel zu sagen, denn wie schon dargelegt es gibt nicht sonderlich viel. Wobei, die Entwickler Tools möchte ich nicht unerwähnt lassen. Vom Element Browser, über Ladezeit Anzeigen bis hin zum JavaScript Debugger alles an Board. Selbst in einem neuen Fenster kann man ihn öffnen, spätestens jetzt sollten Dual oder sogar Tripple Head Besitzer Hellhörig werden.

Da bliebe nur noch die Sache mit der Datenkrake, was will man machen und Hey! Wie viele von euch sind mit eingeloggtem Facebook Account unterwegs ;-) (Für alle Unwissenden: Facebook loggt die von euch besuchten Seiten mit, die Facebook Connect einsetzen).

Ach übrigens, frohes und gesegnetes Fest euch allen.