Martin Lantzsch
Software Entwickler
14. Juli 2011

Dem hab ich den Rest gegeben

14. Juli 2011 - Geschrieben von Martin - Keine Kommentare

Jahrelang hat mich dieses Fujitsu Siemens Notebook gequält indem es einfach den Dienst verweigert hat und nicht mehr eingeschaltet werden konnte. Ok ich darf nicht lästern, es war ein echt gutes Notebook aber dieses Flexing Anfällige Mainboard und das total instabile Gehäuse passten einfach nicht zu einem 1500€ Lifebook (die Business Serie von Siemens).

Gestern wollte ich dann einen letzten Reperaturversuch starten doch der IC neben dem CPU war durch das ständige Nach-Löten dermaßen verpfuscht, das ich es dann doch gelassen habe.

So jetzt stehen hier noch ein Pentium 4 Tower dessen IDE Controller sich wohl verabschiedet hat und ein weiteres Lifebook dessen Strombuchse einen Wackelkontakt hat… mal sehen ob es den beiden besser ergeht – aber ich glaube die kommen direkt mit dem Lifebook auf den Müll, da ich im Lenovo ThinkPad T400 mein Traumnotebook gefunden habe und mit nichts anderem mehr arbeiten will :)

PS: Falls jemand Ersatzteile für das Fujitsu Siemens Lifebook C1110D braucht ich hab genügend da ;-)

30. April 2011

ThinkPad im Extremeinsatz

30. April 2011 - Geschrieben von Martin - 2 Kommentare

Lenovo muss schon richtig überzeugt sein von den ThinkPads:

Das übliche MediaMarkt Notebook würde wohl kleinbei geben und sich in Einzelteile auflösen ;-)

10. April 2011

ATI HD4200 Battlefield Bad Company 2 Ruckelfrei

10. April 2011 - Geschrieben von Martin - Keine Kommentare

Ja, ich hätte es ehrlich gesagt nicht gedacht, aber bei mir läuft Battlefield Bad Company 2 nun nahezu ruckelfrei. Warum nahezu? Bei großen Gefechten, oder wenn jemand kurz neben mir eine Panzerfaust abschießt, kommt es zu kurzen Rucklern im Bild.

Ich habe lediglich alle Einstellungen auf Niedrig gesetzt und folgende Zeile in meiner BFBC2 settings.ini, die unter /Users/[USER]/Documents/BFBC2/settings.ini liegt:

renderAhead=0


hinzugefügt, nun speichern und das Spiel starten, und man hat wirklich viele viele Ruckler weniger. Meine sonstige Ausstattung ist wie folgt:
2,1 Ghz Dual Core
4GB Ram (3,5 da nur 32Bit OS)
und die eben besagte OnBoard ATI Radeon HD4200 mit 256MB Ram.

Aber wer wirklich vernünftig zocken will und nicht nur wie ich ein mal im Monat sollte auf jeden Fall in eine bessere Grafikkarte investieren, denn die Grafik ist dadurch auch nicht so der Hammer. Vor allem Wasser, Nebel und Schneeverwehungen werden mit einer besseren Grafikkarte deutlich detailreicher und flüssiger angezeigt.

30. März 2011

1366×768 Ende der Produktivität

30. März 2011 - Geschrieben von Martin - 2 Kommentare

1366×768 die neue „in“ Auflösung, andere kosten unverschämten Aufpreis. Angeblich sollte dies besonders gut zum Filme schauen sein… doch wer schaut bitte an einem 15″ Notebook Filme? Im Wohnzimmer kann der TV nicht groß genug sein, aber nun schauen Leute an einem winzigen Notebook Filme? Was ist denn mit denen, die an ihrem Notebook arbeiten wollen? Wir müssen Programme umkonfigurieren, die Taskleisten an die Seite packen und noch mehr, damit man eine halbwegs akzeptable Höhe zusammenbringt.

In MS Word oder Writer beispielsweise bekommt man zwar schön 2 Seiten nebeneinander aber man muss 2 bis 3 mal Scrollen um die ganze Seite gesehen zu haben. In der Tabellenkalkulation Calc oder MS Excel bekommt man meist nur halbe Diagramme zu sehen, geschweige denn vollständige Tabellen. Programmieren nahezu unmöglich, anstatt über den Code nachzudenken ist man die ganze Zeit damit beschäftigt die IDE möglichst effizient umzugestalten oder zu Scrollen.

An diesem Punkt sollte man mal ansetzen und vll auch mal an diejenigen Denken die an ihrem Notebook Arbeiten oder im Internet surfen wollen, und nicht nur an die, die Spiele spielen oder Filme schauen, denn das ist sicher die Minderheit. In meinen Augen die ist diese Auflösung mehr Rück- als Fortschritt. 200 bis 300 Pixel mehr Höhe täten sicher gut. So müsste man übrigens auch nicht die ganze Zeit die Augen zusammenkneifen ;)

Falls nun das Argument aufkommt „dann kauf doch einfach ein anderes Notebook“, denen möchte ich sagen – welches denn? Mehr wie 15″ ist für ein Notebook unpraktikabel und ein ThinkPad mit HighRes Display kann sich wohl auch nicht jeder für zu Hause leisten.

Und wenn wir schon mal dabei sind… was zum Teufel sollen diese Spiegelnde Displays? Bei Günstigen Geräten Ok, aber die sind ja sogar im Preissegment um die 1000€ vorhanden.

23. März 2011

Display mit Brillenreiniger putzen

23. März 2011 - Geschrieben von Martin - Keine Kommentare

Ich war mir nicht sicher ob es Funktioniert oder ob der Reiniger Aggressiv ist, also habe ich mein altes Fujitsu Siemens Notebook geopfert und es ausprobiert. Einfach ein Mikrofasertuch damit einsprühen und schön in Kreisförmigen Bewegungen am Bildschirm reiben.

Fazit: Es Funktioniert prächtig, auch an meinem neuen Lenovo Notebook, allerdings ist das spiegelnde TFT Display nun so sauber das es noch mehr spiegelt :D

Das war übrigens eine kleine Sprühflasche, die man bei einem bekannten Optiker zu seinem Nasenfahrrad dazu bekommt.

21. März 2011

Meine „Ich habe Linux auf dem Desktop“ Zeit ist um

21. März 2011 - Geschrieben von Martin - 6 Kommentare

In letzter Zeit habt ihr euch sicher gefragt warum es von mir kaum Berichte über den Desktop Einsatz gibt. Nunja, dies hat einen einfachen, aber für echte Linux Fanatiker schockierenden Grund. Ich bin seit einiger Zeit wieder mit Windows unterwegs… ja das Betriebssystem aus dem Hause Microsoft in der Versionsnummer 6.1 aka Windows 7 Pro.

Rückblickend war die „Ich habe Linux auf dem Desktop“ Zeit echt geil, aber inzwischen habe ich andere Prioritäten. Ich brauche ein System, das dann funktioniert wenn ich es benötige und nicht erst wenn ich an meiner xorg.conf herumgepfuscht, oder meine Fehlerhafte ACPI Unterstützung durch neu Backen des Kernels ausgebügelt habe ;)

Aber das ist nicht der Einzige Grund, haupt ausschlaggebend waren einige Programme und ja, leider Gottes auch ein paar Spiele, die mich zu Windows verführt haben. Aus Programmsicht benötigte ich schon immer die Adobe Produkte, denn es gibt einfach kein Videoschnitt Programm unter Linux, das Premiere Konkurrenz machen könnte oder Photoshop (jaja ich weiß Gimp, aber mit dem komme ich einfach nicht klar). MegaCAD ist auch so ein Fall, bei komplexen Zeichnungen tut man sich mit dem Wine Provisorium echt schwer. Leider. Was die Spiele angeht, die benötige ich zwar nur 3x im Jahr für eine Lan Party, aber dennoch laufen sie unter Windows einfach besser als mit der Wine Krücke.

Doch eines mag gesagt sein. Linux ist aus meiner Sicht immer noch das derzeit beste OS. Kein Kommerz, kein Monopolist und keine Geldgeile Firma!

Aber ich habe ja noch immer meine Linux Server und ich Arbeite unter Windows auch größenteils mit Open Source Software wie GEdit, Notepad++, Netbeans, Pidgin, Putty und Co. So hat sich nun eigentlich nur der Unterbau geändert ;)

Kommt neue Hardware, ein neues Windows, neues Misstrauen und ich bin vielleicht schon wieder mit Linux unterwegs, mal sehen ;)