Martin Lantzsch
Software Entwickler
9. Dezember 2010

SVN Repo bei Commit nach htdocs kopieren

9. Dezember 2010 - Geschrieben von Martin - Keine Kommentare

Oft arbeitet man im Team an einer Webanwendung und würde gerne Testern den aktuellen Stand der Entwicklung geben. Um das nicht allzu umständlich zu machen, ist es hilfreich immer das aktuelle SVN Repo im WebRoot des Server abzulegen.

Hier kommt uns die Hook Schnittstelle von Subversion entgegen, welche erlaubt an bestimmten Events eigene Shell Scripte ausführen kann (wie z.B. nach dem Commiten).

Zu finden sind diese unter

/[SVNREPO]/hooks/

Wir öffnen nun den Hook, der nach dem Commiten ausgeführt wird:

cd /[SVNREPO]/hooks/
nano post-commit.tmpl

in dieser Datei bewegen wir uns nun mit dem Zeiger ganz runter und fügen folgenden Code ein:

svn checkout file:///[SVNREPO]/[DIRNAME] /var/www/[DIRNAME]
cd /var/www/[DIRNAME]
svn update

also z.B.

svn checkout file:///svnrepos/resigame /var/www/resigame
cd /var/www/resigame
svn update

Nun speichern wir es mittels [STRG] + [O] ab und benennen die Datei um (damit sie vom SVN erkannt wird):

cp post-commit.tmpl post-commit

und nun noch ausführbar machen (ist ja ein Shell Script ;))

chmod +x post-commit
8. November 2010

Thunderbird 3.0, Tabs und Allerlei

8. November 2010 - Geschrieben von Martin - 2 Kommentare

Unter Linux halte meine Software durch APT eigentlich täglich aktuell, doch da es unter Windows (7) keine Zentrale Paketverwaltung gibt, kocht natürlich jedes Programm sein eigenes Süppchen. Leider…

So habe ich heute nachdem ich Thunderbird nach geschätzen 2 Monaten mal wieder gestartet habe (dem Ruhezustand sei dank muss ich das nicht jeden Tag machen) eine Meldung auf den Desktop bekommen, das meine Version angeblich veraltet wäre ach was, 2.0 zu 3.1 ist doch gar nichts ;)

Ich hab ich dann doch überreden lassen die neue Version zu installieren. Nach dem zehnminütigen Downloadvorgang (siehe: DorfDSL) hat mich dann eine neue Oberfläche und ein Migrationsassistent begrüßt.

Normalerweise klicke ich solche Fenster gleich wieder weg, weil sie meist nur irgendwelche – für mich – Sinnlosen Funktionen bieten. Aber gut, da Thunderbird noch ein wenig leer aussah, und ich keine Lust hatte alles neu einzurichten habe ich mich doch dazu entschlossen den besagten Assistenten zu durchlaufen. Die ersten 4 Seiten waren auch ganz ok, mir wurden Plugins und Einstellungen vorgeschlagen, die den alten „Look and Feel“ wiederherstellen. Gut hab ich installiert, doch was war das? Nach der 4. Seite hat sich das ganze Teil aufgehängt, das „wird installiert …“ Feld ging auch nach 15 Minuten nicht vorran. Der „Weiter“ button war nicht anzuklicken, also musste ich das Teil per Taskmanager abschießen.

Nach einem weiteren Neustart lief Thunderbird dann zuverlässig, aber offenbar hatten Tabs nun auch hier Einzug gefunden … gut einmal durchatmen und gleich mal auf die Suche machen wie man diese Unnützen 30 Pixel unter der Menüleiste entfernen kann. Programme müssen sich ja an den User anpassen und nicht andersherum.

Vom Firefox her wusste ich noch, das es einen Config Var Editor gab, welcher sich bei diesem unter der URL „about:config“ versteckte. In Thunderbird wird dieser offenbar öfter benötigt, denn da ist er direkt im Einstellungsfenster zu finden.

Hier ein Screenshot wie man zur Gewünschen Variable kommt, und was eingetragen werden muss:

Die komische neue „Gruppierte“ Ordneransicht kann übrigens per klick auf die Pfeile wieder zu alten geändert werden.

Wenn ich nun noch herausgefunden habe, wie man die Standartsortierung der Ordner ändert, bin ich glücklich. Warum werden auch alte Mails vor den neuen angezeigt? Und warum ist der „Überlebensnotwenige“ Konfigurationseditor so schlecht Dokumentiert?