Martin Lantzsch
Software Entwickler
14. Juni 2015

Mono auf Ubuntu kompilieren

14. Juni 2015 - Geschrieben von Martin - Ein Kommentar

Wenn man Mono aus dem Git Repository kompilieren möchte – um zum Beispiel wie ich einen Bug in der MCS zu fixen -, benötigt man libtool, ansonsten kann man das tolle „autogen.sh“ Script nicht ausführen, welches das Makefile voll automatisch erzeugt.

Das Paket „libtool“ aus dem Ubuntu Repo ist allerdings nicht das richtige, da kein Binary zur PATH Variable hinzugefügt wird. Das Shellscript bricht also mit folgender Fehlermeldung ab:

Error: You must have `libtool' installed to compile Mono.
Get ftp://ftp.gnu.org/pub/gnu/libtool-1.2d.tar.gz
(or a newer version if it is available)

Mit dem Paket „libtool-bin“ steht ein Paket bereit, das die Binaries mitbringt und sie in der PATH Variable registriert. Danach laufen sowohl autogen.sh als auch make ohne Fehler durch :)

12. Mai 2012

Auf dem richtigen Weg

12. Mai 2012 - Geschrieben von Martin - Keine Kommentare


Einfach im Software Center nach der „Gnome Shell“ suchen, das universe Repo hinzufügen und mit Gnome Classic wird alles gut. Gnome 2 Retro Feeling ich komme!

27. November 2011

User Passwort mittels Live CD resetten

27. November 2011 - Geschrieben von Martin - Keine Kommentare

Da ich so schlau war und mein Passwort bei der Installation eben falsch eingegeben habe und ich den Fehler nicht mehr rekonstruieren konnte habe ich kurzerhand eine Ubuntu Live CD reingeworfen und folgende Schritte durchgeführt um das Passwort zu „resetten“.

  1. Konsole öffnen
  2. Festplatte mounten
    sudo mkdir /media/sda1
    sudo mount /dev/sda1 /media/sda1

  3. Konsole mit der Platte als root directory öffnen
    sudo chroot /media/sda1

  4. Passwort von $USER ändern
    passwd $USER

    (um das root Passwort zu ändern $USER einfach ganz weglassen)

Neustarten und gut ist.

30. April 2011

Ubuntu 11.04 Natty Virtual Box Kurzanleitung

30. April 2011 - Geschrieben von Martin - Keine Kommentare

Wer Ubuntu 11.04 in Virtual Box installieren will, muss ein paar Dinge beachten.

Nach dem erstellen der neuen Virtuellen Maschine muss die 3D Beschleunigung für Unity aktiviert werden. Dafür einfach Virtuelle Maschine anklicken, den Button Namens „Ändern“ wählen und den Reiter „Anzeige“ selektieren. Hier ein Häckchen bei „3D Beschleunigung aktiveren“ setzen und abspeichern.

Nun kann Ubuntu wie gewohnt installiert werden. Nach einen neustart öffnet ihr nun den Terminal und installiert mittels APT die Virtual Box Gasterweiterung (auf keinen Fall per VirtualBox direkt, denn diese sind veraltet):

apt-get install virtualbox-ose-guest-utils


Jetzt neustarten und Unity erscheint beim nächsten Login.

14. November 2010

wvdial bricht ständig Verbindung ab

14. November 2010 - Geschrieben von Martin - Keine Kommentare

Wer unterwegs sein UMTS/GPRS fähiges Handy in Verbindung mit seinem Linux Notebook als Modem nutzen will kommt an wvdial nicht vorbei. Leider hatte ich in letzter Zeit immer öfter erlebt, das wvdial einfach ausgestiegen ist. Ich hatte zwar volles Netz und konnte einwandfrei im Internet surfen aber aus heiterem Himmel wurde die Verbindung einfach geschlossen.

Nachdem ich nun verschiedenste Konfigurationsparameter (/etc/wvdial.conf) ausgetestet habe, wurde ich fündig.

idle seconds

legt eigentlich fest, nach welcher Zeit die unbenützte Verbindung geschlossen wird, aber komischerweise hängt dieser Param auch mit meinen Verbindungsabbrüchen zusammen…

Ich habe ihn jetzt auf 600 Sekunden gesetzt (= 10 Minuten)

idle seconds = 600

und siehe da, ich kann ohne Verbindungsabbrüche surfen. Bis ich wieder kein Netz mehr habe… aber das ist eine andere Geschichte :D

8. November 2010

Thunderbird 3.0, Tabs und Allerlei

8. November 2010 - Geschrieben von Martin - 2 Kommentare

Unter Linux halte meine Software durch APT eigentlich täglich aktuell, doch da es unter Windows (7) keine Zentrale Paketverwaltung gibt, kocht natürlich jedes Programm sein eigenes Süppchen. Leider…

So habe ich heute nachdem ich Thunderbird nach geschätzen 2 Monaten mal wieder gestartet habe (dem Ruhezustand sei dank muss ich das nicht jeden Tag machen) eine Meldung auf den Desktop bekommen, das meine Version angeblich veraltet wäre ach was, 2.0 zu 3.1 ist doch gar nichts ;)

Ich hab ich dann doch überreden lassen die neue Version zu installieren. Nach dem zehnminütigen Downloadvorgang (siehe: DorfDSL) hat mich dann eine neue Oberfläche und ein Migrationsassistent begrüßt.

Normalerweise klicke ich solche Fenster gleich wieder weg, weil sie meist nur irgendwelche – für mich – Sinnlosen Funktionen bieten. Aber gut, da Thunderbird noch ein wenig leer aussah, und ich keine Lust hatte alles neu einzurichten habe ich mich doch dazu entschlossen den besagten Assistenten zu durchlaufen. Die ersten 4 Seiten waren auch ganz ok, mir wurden Plugins und Einstellungen vorgeschlagen, die den alten „Look and Feel“ wiederherstellen. Gut hab ich installiert, doch was war das? Nach der 4. Seite hat sich das ganze Teil aufgehängt, das „wird installiert …“ Feld ging auch nach 15 Minuten nicht vorran. Der „Weiter“ button war nicht anzuklicken, also musste ich das Teil per Taskmanager abschießen.

Nach einem weiteren Neustart lief Thunderbird dann zuverlässig, aber offenbar hatten Tabs nun auch hier Einzug gefunden … gut einmal durchatmen und gleich mal auf die Suche machen wie man diese Unnützen 30 Pixel unter der Menüleiste entfernen kann. Programme müssen sich ja an den User anpassen und nicht andersherum.

Vom Firefox her wusste ich noch, das es einen Config Var Editor gab, welcher sich bei diesem unter der URL „about:config“ versteckte. In Thunderbird wird dieser offenbar öfter benötigt, denn da ist er direkt im Einstellungsfenster zu finden.

Hier ein Screenshot wie man zur Gewünschen Variable kommt, und was eingetragen werden muss:

Die komische neue „Gruppierte“ Ordneransicht kann übrigens per klick auf die Pfeile wieder zu alten geändert werden.

Wenn ich nun noch herausgefunden habe, wie man die Standartsortierung der Ordner ändert, bin ich glücklich. Warum werden auch alte Mails vor den neuen angezeigt? Und warum ist der „Überlebensnotwenige“ Konfigurationseditor so schlecht Dokumentiert?