Martin Lantzsch
Software Entwickler
7. Dezember 2011

NodeJS auf Windows installieren und nutzen

7. Dezember 2011 - Geschrieben von Martin - 4 Kommentare

Was unter Linux so leicht ist, ist unter Windows auch nicht viel schwerer, wenn man weiß wo man anpacken muss. Da NodeJS seit Version 0.6 einen Windows Build hat, muss man sich gar nicht mit kompilieren herumschlagen sondern kann es direkt per Setup installieren.
Den Download gibt es hier: NodeJS Windows installer
Das Setup verläuft wie jedes andere ganz unspektakulär. Das war es auch schon.

Die node.exe, also das Herzstück von NodeJS findet sich unter

C:\Program Files\nodejs\node.exe

Um effektiv mit NodeJS arbeiten zu können öffnen wir cmd und wechseln in dieses Verzeichnis. Für die Noobs ;-)

cmd.exe
cd C:\Program Files\nodejs\

Hier können wir nun mittels

node.exe

den Server starten. Es begrüßt uns ein Kommando Promt, in dem wir Befehle eingeben können. Wie zum Beispiel Console.Log()

console.Log('Hallo Welt');

Nun wird uns „Hallo Welt“ ausgegeben. Schön, nicht?

Aber jetzt ran an den Speck, wir legen uns nun irgendwo ein NodeJS Arbeitsverzeichnis an, in dem wir unsere JavaScript Dateien ablegen. Ich habe zum Beispiel unter „C:\Users\Martin\Documents\NodeJS\“ ein solches Verzeichnis. Darin erstellen wir uns eine Datei namens „helloWorld.js“

var http = require('http');
var server = http.createServer(function(req, res) {
	res.writeHead(200);
	res.end('Hallo Welt');
}).listen(8080);

Dieses Script lauscht auf den Port 8080 und gibt „Hallo Welt“ aus wenn eine Anfrage per HTTP kommt.
Um nun den Server mit diesem Script zu starten wechseln wir wieder zur Konsole und starten die node.exe folgendermaßen

node.exe C:\Users\Martin\Documents\NodeJS\helloWorld.js

Nun den Browser der Wahl öffnen und „localhost:8080“ in die Adresszeile eingeben und vòila

Hallo Welt

2. Oktober 2011

PECL uploadprogress auf Debian installieren

2. Oktober 2011 - Geschrieben von Martin - 3 Kommentare

In den letzten Wochen hatte ich 2x das Vergnügen die PECL extension „uploadprogress“ zu installieren. Leider ist die Installation etwas tricky, wenn man nicht weiß was genau man zu tun hat.

Nötige Pakete aus den Quellen installieren

apt-get install php5-dev php-pear

PECL extension installieren

pecl install uploadprogress

PHP.ini um folgende Zeile erweitern

extension=uploadprogress.so

und in der PHP.ini die Temporäre File Upload Directory auf /tmp setzen (ohne diesen Schritt liefert uploadprogress_get_info() „null“ zurück)

upload_tmp_dir=/tmp

Webserver neu starten und die extension sollte Problemlos laufen.

9. Dezember 2010

SVN Repo bei Commit nach htdocs kopieren

9. Dezember 2010 - Geschrieben von Martin - Keine Kommentare

Oft arbeitet man im Team an einer Webanwendung und würde gerne Testern den aktuellen Stand der Entwicklung geben. Um das nicht allzu umständlich zu machen, ist es hilfreich immer das aktuelle SVN Repo im WebRoot des Server abzulegen.

Hier kommt uns die Hook Schnittstelle von Subversion entgegen, welche erlaubt an bestimmten Events eigene Shell Scripte ausführen kann (wie z.B. nach dem Commiten).

Zu finden sind diese unter

/[SVNREPO]/hooks/

Wir öffnen nun den Hook, der nach dem Commiten ausgeführt wird:

cd /[SVNREPO]/hooks/
nano post-commit.tmpl

in dieser Datei bewegen wir uns nun mit dem Zeiger ganz runter und fügen folgenden Code ein:

svn checkout file:///[SVNREPO]/[DIRNAME] /var/www/[DIRNAME]
cd /var/www/[DIRNAME]
svn update

also z.B.

svn checkout file:///svnrepos/resigame /var/www/resigame
cd /var/www/resigame
svn update

Nun speichern wir es mittels [STRG] + [O] ab und benennen die Datei um (damit sie vom SVN erkannt wird):

cp post-commit.tmpl post-commit

und nun noch ausführbar machen (ist ja ein Shell Script ;))

chmod +x post-commit
15. August 2010

PHP_FCGI_CHILDREN – spar dir den Ram!

15. August 2010 - Geschrieben von Martin - 3 Kommentare

Mein kleiner Debian Test Server hat die letzten Tage unwahrscheinlich viel Ram gezogen. Von 265MB welche verbaut sind, nutzte er bereits nach einem Neustart ganze 75% – das kann es ja nicht sein, schließlich laufen dort lediglich ein Lighttpd, MySQL, Exim4, Courier und SSH, also nichts weltbewegendes. Zu diesem Zeitpunkt griff ich auch nur mit 2 Rechnern auf meine PHP Anwendungen zu.

Also begann ich die vielen php5-cgi Prozesse genauer unter die Lupe zu nehmen, da diese am meisten Ram brauchten. Nach einigem unnützen hin und herstellen in der PHP.ini wagte ich mich noch an die FastCGI Konfiguration von Lighttpd, dort habe ich nur so zum Test die PHP_FCGI_CHILDREN heraus geschmissen und siehe da, der Server benötigt nach einem Neustart des Webservers Lighttpd nur noch gute 30 bis 50% Ram, wenn das mal kein befriedigendes Ergebnis ist.

Des weiteren habe ich nun anstatt 12 php5-fcgi Prozessen nur noch 4 Stück. Offenbar beendet PHP oder FastCGI die Geforkten Tasks nicht mehr richtig …

Laut PHP Bugtracker existiert dieser Bug schon seit gut 3,5 Jahren: http://bugs.php.net/40286

8. Mai 2010

Apache klemmt

8. Mai 2010 - Geschrieben von Martin - Keine Kommentare

Letztens erst wieder wollte mein Apache (unter Windows 7) nicht starten, daraufhin hab ich alles mögliche versucht, diverse Optionen durchgetestet, aber kein Erfolg. Letztenendes lag der Fehler bei Skype, welches sich den Port 80 standardmäßig reserviert. Dies kann man aber sehr leicht abstellen, einfach Skype öffnen, dann oben in der Menüleiste Aktionen –> Optionen –> Erweitert –> Verbindung und dort vor der obersten Checkbox den Haken entfernen, das ist alles. Nun sollte spätestens nach einem Skype neustart alles wieder wie gewohnt laufen.