too much

28. Juli 2012 ⋅ Geschrieben von Martin ⋅ Ein Kommentar

Langsam aber sicher muss ich einen Strich ziehen, mich aus dem “Sozialen Online Leben” und den neuen Kommunikationswegen zurückziehen, denn ich kann nicht mehr.

Facebook, Skype, ICQ, WhatsApp und SMS geben mir den Rest. Ich bekomme täglich so viele Nachrichten, dass ich schon gar nicht mehr mit dem lesen hinterherkomme. Geschweige denn mit Antworten. Und da es ja überall so tolle gelesen Marker für den Sender der Nachricht gibt, bohren diese natürlich nach, wenn man nach 5 Minuten, 10 Minuten oder gar einer Viertelstunde nicht liest oder antwortet. Egal ob morgens um 7, Mittags um 13 Uhr oder Nachts um 3. GEHTS NOCH??

Wenn ich nicht an mein Handy gehe z.B. hat das einen Grund, ich kann gerade nicht – da braucht man nicht noch 5x im Abstand von einer Minute anrufen. Sendet eure Nummer mit und ich rufe bei Gelegenheit zurück. Und wenn es wirklich ist schickt eine SMS, die kann ich vllt. noch zwischendurch lesen aber dann reicht das.

Bei Messengern wird sowieso erwartet das man binnen einer Minute antwortet, egal ob ich meinen Status auf “Beschäftigt” oder “Abwesend” habe. Ist ja nicht so als würde ich am Computer etwas arbeiten.

Ich habe mir schon überlegt ein Mail Postfach einzurichten, auf das Leute mir Mailen können wenn sie etwas wissen wollen. Denn in meinem normalen Postfach, das täglich ebenso durch 50 bis 200 Mails geflutet wird, geht so etwas unter. Außerdem kann ich dann die Abholfrequenz vom Server auch auf eine Viertel- oder Halbe Stunde setzen. Das wichtige Postfach kann weiterhin per Push befüllt werden.

Dafür hätte ich einen lustigen Ansatz:
Leite alle Kommunikation in einen Pool (z.B. IRC, Jabber-MUC, Mailingliste) und lasse die Leute miteinander kommunizieren. :P

Ansonsten kannst du ja alles in einen E-Mail-Ordner weiterleiten und den schaust du dir dann z.B. einmal täglich an, wenn du Zeit und Lust dazu hast, und beantwortest die E-Mails, die du für wichtig hälst. Die einzige Ausnahme bilden dabei dann wichtige Leute, für die du auch per Mobiltelefon erreichbar bist (kostet dich halt mal eine neue Handynummer oder ein paar ausgeklügelte Filterregeln im E-Mail-Postfach).

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