5. August 2012

too much – Tag 0

5. August 2012 - Geschrieben von Martin - 3 Kommentare

Wie im vorherigen Post schon beschrieben kann ich das dauerhafte für jeden erreichbar sein nicht mehr ertragen. Das was einst geil war wird langsam mit zunehmender Verbreitung von Smartphones und Leuten die keine Scham mehr davor haben diese zu jeder Tag- und Nachtzeit zu benutzen echt zum Problem.

Ich habe nun als ersten Schritt mein Smartphone dauerhaft auf Lautlos gestellt. Das heißt kein Ton und keine Vibration mehr, absolut still. Lediglich die Benachrichtigungsleuchte blinkt, aber da das Handy eh‘ immer in der Hosentasche ist, ist die zu vernachlässigen.

Dank diesem Schritt ist meine Reaktionszeit wenn ich keine Nachrichten erwarte auf über eine Stunde gestiegen. Falls ich etwas erwarte schaue ich allerdings schon noch öfter darauf. Neugierde halt.
Gelesen und beantwortet, wird allerdings nur sporadisch.

Zweiter Schritt war das entfernen der Facebook App von allen mobilen Endgeräten. Bisher läuft das sehr gut, da ich so nun nicht mehr Benachrichtigt werde und ohne das jemand was von mir will, habe ich auch keinen Grund reinzusehen. Am Laptop ist FB nicht mehr dauerhaft offen – sehr entspannt.

Ich werde nun auch eine Woche nahezu vollständige Internet Abstinenz erproben. Im Urlaub kann man das ja mal machen.

Die Schritte danach werden dann wohl meine Mail Struktur betreffen – aufteilung des Hauptmailkontos in mehrere verschiedene oder Serverseitige Mail Filter. Skype muss ich noch schauen wie ich das mache, denn Skype ist auch ein  ziemlicher Produktivitätskiller, aber da sich dort auch einige mir sehr wichtige Menschen tummeln wird es schwer das abzusetzen.

3 Antworten zu “too much – Tag 0”

  1. dthoelken sagt:

    Das Problem habe ich manchmal auch. Ich habe aber den Vorteil, das ich es aber jeder Zeit abschalten kann. Jedenfalls was mein Smartphone betrifft.

    Wenn ich am Laptop arbeite und Facebook offen ist, dann werde ich dennoch manchmal abgelenkt – bis ich es schaffe es einfach zu schließen.

    Wenn ich dann genervt werde (sei es durch SMS, Facebook, Messenger und Co.) ignoriere ich es gekonnt und antworte wenn ich möchte. Ich werde auch keine Gründe nennen – entweder sie akzeptieren es, oder sie akzeptieren es nicht.

    Mein Leben dreht sich permanent um’s Internet und den Social Networks, dennoch habe ich auch andere Dinge zu tun und bin anderweitig beschäftigt und genau das ist der Punkt, den viele stören. Die ganzen nervigen Kontakte habe ich gelistet und irgendwo versteckt, so dass ich ihre Meldungen nur lese, wenn ich sie auch lesen möchte. Das ist ganz praktisch.

    Was ich sagen will ist, dass Messenger und Kontakte wirkliche Produktivitätskiller sein können – jedoch kann man sie, mit ein wenig Übung und Geschick, ignorieren und sich auf die Arbeit konzentrieren.

    Aber dir viel Glück beim Versuch und gutes schaffen! :)

  2. Ich bin zurzeit in Australien und habe dort eine Wertkarte für mein Handy. Das heißt ich habe eine Nummer die fast niemand kennt und kein mobiles Internet und ich muss sagen das gefällt mir echt gut. Wenn ich wieder zu Hause bin werde ich auch alles zurückdrehen.
    Schönen Urlaub!

  3. […] schon im Beitrag “too much – Tag 0” erwähnt, habe ich nun einen Serverseitigen Mail Filter entwickelt, der mir alle Mails von […]

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