Martin Lantzsch
Software Entwickler
15. Februar 2011

iBluever und Samsung S5230

15. Februar 2011 - Geschrieben von Martin - 23 Kommentare

Ja ich weiß schon wieder über ein Apple Produkt, aber man hat ja nicht andauert ein neues Spielzeug :D

Am iPod gibt es eigentlich nur ein Manko, und zwar kann man nicht überall surfen, da die Zahl der Offenen WLan’s vor allem im Ländlichen Gebiet nicht gerade überragend ist. Doch dafür gibt es mehr oder weniger einen Workaround. Und zwar kann man sein GPRS/UMTS fähiges Handy per Bluetooth als Modem missbrauchen. Allerdings sollte man das nur falls man eine Datenflat hat, sonst kann das ganz schön ins Geld gehen.

Nun hat mein Handy ein mal einen Vorteil, und zwar funktioniert es mit dem Samsung Star S5230, auch wenn sonst so gar nichts funktioniert und man eigentlich nur enttäuscht wird ;)

Nun also zur Anleitung, als erstes muss der iPod Gejailbreaked werden, zu dem es im Internet schon genug HowTo’s gibt. Anschließend kann man über Cydia die App „iBluever“ installieren, welche auch in einer Demo Version Namens „iBluever Demo“ vorhanden ist, allerdings muss man diese bei jedem Start neu Konfigurieren und sie bricht nach einiger Zeit zufällig die Verbindung ab. Nun hat man den iPod soweit, jetzt muss lediglich am Handy Bluetooth angeschaltet werden, und die iBluever App sollte das Handy finden. Nun kann man auf den kleinen blauen Pfeil drücken und folgende Konfiguration eintragen (getestet mit einer O2 UMTS Flat):

Nummer wählen: *99#
Chat-Skript: Default GPRS
und Authentifizierung auf An

Nun kann man zurück zum Haupt Bildschirm der App und drückt auf das Bluetooth Gerät. Nun sollte eine Pin Abfrage kommen, welcher frei gewählt werden kann, und am Handy eingetragen muss um sicher zu stellen, das der iPod Authentifiziert ist, die Internet Verbindung des Samsung Handys zu nutzen. Anschliesend muss am Handy noch eine Frage mit Ja beantwortet werden, dann sollte der iPod eigentlich Online sein (kann man am Modem Icon in der Leiste neben dem Akku Symbol erkennen).

Sollte allerdings die Meldung „PPP disconnected“ erscheinen und sich nichts mehr Tuen, sollte man das Handy und notfalls auch den iPod neu starten.

8. Februar 2011

iPod 2G Springboard freeze bei Multitasking

8. Februar 2011 - Geschrieben von Martin - Keine Kommentare

Um auch auf dem iPod 2G mit iOS 4.x (in meinem Fall 4.2.1) in den Genuss von Multitasking zu kommen, kann man seinen iPod 2G oder sein iPhone 3G (nicht 3GS!) einfach mittels Jailbreak dazu befähigen. Allerdings funktioniert das nicht ganz so reibungslos wie man es sich vorstellt, denn beim Wechsel von Apps über doppeltes Drücken der Home Taste und selektieren einer anderen App, hängt sich das Springboard auf und kickt einen aus dem System. Zwar gibt es keinen Datenverlust weil die Apps im Hintergrund alle weiterlaufen, aber es ist dennoch nervig, wenn man Apps nur über den Home Screen wechseln kann (sogar mit Multitasking). Also habe ich mir der Sache angenommen.

Laut einigen User Foren liegt die Ursache das Crashes an einem neuen App Wechsel Effekt, welcher vom betagten iPod nicht mehr getragen werden kann. Womöglich weil CPU, GPU und Ram kleiner bemaßt sind.

Als Lösungsansatz wurden mehrere Möglichkeiten vorgeschlagen, von denen Allerdings nur eine wirklich ohne Probleme funktioniert. Und zwar:

  1. muss der iPod Gejailbreaked werden (getestet habe ich es per Redsn0w, und entgegen anderer Aussagen im Internet muss man nicht unbedingt ohne aktiviertes „Multitasking“ Jailbreaken).
  2. installiert man in Cydia die 2 Pakete „Features“ und „WinterBoard“
  3. nun kann in der WinderBoard App auf dem Homescreen das Theme „Multitasking“ aktiviert werden
  4. nach einem weiteren Restart des SpringBoards, ist der iPod nun Multitasking fähig – und ganz ohne Freeze

Nun ist entgegen vorheriger Aussage auch der neue App Wechsel Effekt möglich, also kann es fast nicht an der Hardware liegen. Dennoch möchte ich darauf hinweisen, das der iPod 2G bzw. das iPhone 3G nicht gerade mit Power gesegnet sind, also nur ein paar Apps im Hintergrund laufen lassen, sonst kommt die Gerätschaft gehörig ins Stocken ;-)

8. Februar 2011

iPhone/iPod Safari und overflow auto

8. Februar 2011 - Geschrieben von Martin - 2 Kommentare

Gerade wollte ich in einem WBB Forum ein Stück Code begutachten, bis ich feststellte, das der Code abgeschnitten war, da overflow auto verwendet wurde.

Nungut, scrollen mit einem Finger brachte nichts und ganz nah hinzoomen in der Hoffnung eine Scrollbar entdecken zu können leider auch nicht. Durch eine kurze Google Recherche habe ich in einem englischen Anwenderforum eine Lösung gefunden. Und zwar muss man mit zwei Fingern gleichzeitig scrollen.

Klingt doof ist aber so :D

21. Januar 2011

Netbeans – immer für eine Überraschung gut

21. Januar 2011 - Geschrieben von Martin - 7 Kommentare


Netbeans überrascht mich doch immer wieder, eben habe ich ein Template entworfen, welches ich in selben Zug auch gleich mit Classes gefüllt habe und zack zeigt mir Netbeans diese im CSS Editor. Sogar mit Hervorhebung, wenn sie bereits niedergeschrieben wurden.

8. Januar 2011

Terra Pad im 3 Tages Test

8. Januar 2011 - Geschrieben von Martin - 14 Kommentare

Wie der Titel schon sagt, hatte ich die Ehre das neue TerraPad 1050 von Wortmann 3 Tage lang ausführlich zu testen.

Wenn man es das erste mal in die Hand nimmt merkt man sofort das man hier ein Wortmann Gerät in der Hand hält, alles ist gut und hochwertig verarbeitet, keine scharfen Kanten und kein klappriges Gehäuse, wie man es von anderen günstigen Tabletts und Netbooks kennt. Es fühlt sich lediglich ein wenig knautschig an, aber auch nur wenn man richtig Druck darauf ausübt. Lediglich das Gewicht ist im Vergleich zum iPad – um eine Referenz zu nennen – schwer, also mehrstündige Surf Sessions ohne Auflage gehen ganz schön ins Handgelenk.

Beim Einschalten merkt man sofort das man hier einen Vollwertigen PC mit Intel Atom CPU und großzügigen 2GB Arbeitsspeicher in Händen hält, denn sowohl BIOS als auch der Boot Screen verschwinden überraschend schnell und nach wenigen Sekunden ist es Einsatzbereit. Insofern man das installierte Windows 7 Professional nicht mit hunderten Programmen vollstopft, welche auf der 24GB Solid State Disc auch gar keinen Platz hätten.

Nun wird man natürlich als erstes Versuchen das nächste WLan einzurichten, anfangs hat man zwar leichte Probleme mit dem 1024×600 Pixel großem Touchscreen weil manche Elemente wie Trayicons doch relativ klein sind. Man muss sich regelrecht überwinden mit dem ganzen Finger auf Knöpfe, zu tippen weil man Angst hat auf dem Multitouch Touchscreen doch einen falschen Button zu erwischen aber das passierte im Test fast nie. Nach ein wenig Eingewöhnungszeit kann man auch die eigentlich total Fummeligen Scroolbars ohne Probleme bedienen. Mit dem Fingernagel klappt es übrigens nicht so gut, lieber mit dem ganzen Finger arbeiten, das ist wesentlich entspannter und wirklich präziser.

Nachdem man nun die ersten „Hürden“ der Bedienung überwunden hat, wagt man sich sogar an Texte, welche mit der Windows 7 typischen Bildschirmtastatur schnell und unkompliziert getippt werden, ganz nach dem Vorbild einer richtigen Tastatur mit Shift, Tab, etc. Es ist sogar ein Wörterbuch integriert, das ähnlich der T9 Funktion am Handy beim Schreiben Wörter vorschlägt. Wie es mit Autovervollständigung aussieht, hab ich nicht weiter nachgeforscht, da man auch so zügig schreiben kann.

Wer vorhat mit dem Pad Musik zu hören wird leider ein wenig enttäuscht sein, denn der Lautsprecher ist auf der rechten Seite des Tabletts untergebracht und klingt auch dementsprechend laut in diese Richtung, richtiges Stereo Gefühl kommt nicht auf. Die WLan Verbindung war sehr stabil und funktioniert auf auf größere Distanzen ohne das Terra Pad in Richtung WLan Router ausrichten zu müssen. Desweiteren sind mehrere USB Schnittstellen vorhanden, ein Display Port, an den man laut verbautem Grafik Chip selbst 24″ Full HD Monitore anschließen kann. Und noch ein paar weitere Kleinigkeiten wie Kopfhöreranschluss, Webcam, UMTS Modul mit Sim Karten Slot und ein Mikrofon. Ich hoffe ich hab nichts vergessen.

Der Lüfter läuft eigentlich meist, aber so leise, das er selbst von niedriger Zimmerlautstärke übertönt wird. Festplattengeräusche gibt es selbstverständlich keine, da eine Solid State Disc verbaut ist. Die Wärmeentwicklung ist demnach auch sehr gering, aus dem Lüftungsschlitz strömt lediglich ein wenig warme Luft, in etwa zu vergleichen mit einem Netbook bei Ruhendem Desktop. Der verbaute Akku hält locker 5 bis 6h, genau habe ich nicht darauf geachtet aber ich konnte mich einen ganzen Nachmittag ohne Netzkabel damit beschäftigen (hauptsächlich Internet und ein wenig Programme testen).

Das Tablett mit dem Multitouch Display kann auch viel Freude bereiten, so sind diverse Touchscreen Spiele enthalten, welchen ich aber keine weitere Aufmerksamkeit geschenkt habe. Durch den bereits erwähnten Multitouchscreen kann man z.B. im Internetexplorer Zoomen und Elemente in Ordnern Markieren. Wenn wir schon mal beim Thema Display sind, möchte ich gleich noch was loswerden. Und zwar ist auch hier ein Unerträgliches Spiegeldisplay verbaut, wie es in so gut wie alles aktuellen Geräten brauch ist. Leider. In geschlossenen Räumen ist das kein Problem, aber sobald man es draußen Nutzen will muss man das Display ganz hell stellen und Schatten suchen.

Fazit:
Auf jeden Fall ist das Pad mit seiner Netbook Hardware einen Blick wert, wenn man nach einem Tablett sucht, auf dem auch normale Windows und Linux Programme laufen. Denn wie bereits erwähnt wird es mit Windows 7 oder Ubuntu ausgeliefert. Doch der stolze Preis von rund 540€ schlägt doch ganz schön auf den Geldbeutel. Also zum viel und bequemen Surfen auf der Couch würde ich auf jeden Fall zum Tablett raten, wer allerdings viele und lange Texte schreibt, ist mit einem Netbook wohl besser beraten.

23. Dezember 2010

Chrome von Surfern für Surfer

23. Dezember 2010 - Geschrieben von Martin - 2 Kommentare

Google Chrome wird zwar oft als Datenkrake niedergemacht, ist meiner Meinung nach aber einer der besten Webbrowser. Er bietet alle Features, die man zum Surfen im Web braucht und nicht nur das, alles ist an der richtigen Stelle. Es gibt keine überladenen Menüs, keine Platzverwenderischen Favoriten Leisten… Nichts, und das ist gerade das tolle an Chrome. Man könnte fast meinen der Browser passt sich an einen an, so einfach und schnell geht das surfen mit ihm von der Hand. Fast schon unheimlich.


Erweiterungen? Gibt es tausende, aber ich mache nur von wenigen Gebrauch. Und das beste? Ganz klar, sie fügen sich schön neben dem Menü ein und so geht kein Wertvoller Platz verloren. Klar, das viele Erweiterungen nicht so toll aussehen nervt mich schon ein wenig aber dafür ist es ganz leicht neue zu erstellen, da es sich nur um JavaScript handelt :)


Eigentlich gibt es zu Chrome nicht viel zu sagen, denn wie schon dargelegt es gibt nicht sonderlich viel. Wobei, die Entwickler Tools möchte ich nicht unerwähnt lassen. Vom Element Browser, über Ladezeit Anzeigen bis hin zum JavaScript Debugger alles an Board. Selbst in einem neuen Fenster kann man ihn öffnen, spätestens jetzt sollten Dual oder sogar Tripple Head Besitzer Hellhörig werden.

Da bliebe nur noch die Sache mit der Datenkrake, was will man machen und Hey! Wie viele von euch sind mit eingeloggtem Facebook Account unterwegs ;-) (Für alle Unwissenden: Facebook loggt die von euch besuchten Seiten mit, die Facebook Connect einsetzen).

Ach übrigens, frohes und gesegnetes Fest euch allen.

9. Dezember 2010

WikiLeaks Mirror erstellen ohne FTP

9. Dezember 2010 - Geschrieben von Martin - Ein Kommentar

Wer seine FTP Daten nicht an WikiLeaks herausgeben will oder wer ein Backup auf seinem lokalen PC erstellen möchte kann dies ganz leicht per wget erledigen:

wget -m -k -E -nH http://213.251.145.96/

Allerdings sollte man besser auf einen der bestehenden Mirrors ausweichen um die WikiLeaks Server nicht „unnötig“ zu belasten: http://wikileaks.de/mirrors.html (dazu einfach die IP oben mit der Adresse eines Mirros Server austauschen).

Übrigens, ein komplettes Backup besteht aus mehreren hundert MB!

9. Dezember 2010

SVN Repo bei Commit nach htdocs kopieren

9. Dezember 2010 - Geschrieben von Martin - Keine Kommentare

Oft arbeitet man im Team an einer Webanwendung und würde gerne Testern den aktuellen Stand der Entwicklung geben. Um das nicht allzu umständlich zu machen, ist es hilfreich immer das aktuelle SVN Repo im WebRoot des Server abzulegen.

Hier kommt uns die Hook Schnittstelle von Subversion entgegen, welche erlaubt an bestimmten Events eigene Shell Scripte ausführen kann (wie z.B. nach dem Commiten).

Zu finden sind diese unter

/[SVNREPO]/hooks/

Wir öffnen nun den Hook, der nach dem Commiten ausgeführt wird:

cd /[SVNREPO]/hooks/
nano post-commit.tmpl

in dieser Datei bewegen wir uns nun mit dem Zeiger ganz runter und fügen folgenden Code ein:

svn checkout file:///[SVNREPO]/[DIRNAME] /var/www/[DIRNAME]
cd /var/www/[DIRNAME]
svn update

also z.B.

svn checkout file:///svnrepos/resigame /var/www/resigame
cd /var/www/resigame
svn update

Nun speichern wir es mittels [STRG] + [O] ab und benennen die Datei um (damit sie vom SVN erkannt wird):

cp post-commit.tmpl post-commit

und nun noch ausführbar machen (ist ja ein Shell Script ;))

chmod +x post-commit