Browsergames – Welche Last verursachen diese?


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Browsergames – jeder kennt eines, viele Spielen eines und so mancher hat selbst schon einmal eines Entwickelt. Doch welcher Aufwand ist es ein solches zu Entwickeln und wie Betreibe ich eines?

Welche Technik und Infrastruktur steckt hinter Browsergames?
Ein Browsergame ist im Grunde eine normale Webseite welche in PHP, Phyton, Perl oder sonst irgendeiner Programmiersprache Entwickelt sein könnte. Oft kommt dazu noch ein wenig JavaScript um es für den Nutzer ansprechender zu Gestalten.

Auf Serverseite sieht es auch meist gleich aus, es werkelt mindestens ein Linux Server mit der Verwenden Script Sprache und einer Datenbank, sowie einem Mailserver. Wird das Browsergame jedoch größer findet hier meist eine Trennung zwischen Web-, File-, Database- und Mail Server statt, da diese dann entsprechend optimiert und die Last somit besser verteilt werden kann.

Im Grunde ist das ganze bisher kein Hexenwerk, geht man aber ins Detail trifft einen der Schlag. Eine normale Webseite wird pro Besuch vielleicht 5 bis 10 mal aufgerufen, hierbei wird die Seite mit Menü und Konsorten aus einer Datenbank gelesen und falls das System schlau ist in einen Cache geschrieben. Bei einem Browsergame hingegen kann nichts gecached werden, da alles Dynamisch für den Spieler aufbereitet wird.

In Zahlen, eine Webseite hat pro Besuch 5 bis 10 Requests. Ein Browsergame kann auch mit diesen 5 bis 10 Requests auskommen, doch dazu kommen noch die AJAX Abfragen, welche nahezu sekündlich ausgeführt werden. Nehmen wir einmal an es wird alle 5 Sekunden eine AJAX Abfrage ausgeführt, dann sind wir schon bei ganzen 12 Weiteren Abfragen pro Minute (Man beachte im Normalfall sind es noch einige mehr!) das würde bei einer Durchschnitts Onlinezeit von 15 Minuten ganze 180 Requests ausmachen!

Wie optimiere ich meinen Server?
Gehen wir mal davon aus, das das Spiel perfekt auf die vielen Requests ausgelegt ist. Was kann man dann auf der Server Seite machen?

Einen kleinen schnellen Webserver verwenden, ich empfehle an dieser Stelle Lighttpd, welcher aus meiner Sicht sich für ein solche Unterfangen wesentlich besser eignet als Apache(2). In der Konfigurationsdatei können unter anderem auch diverse Module wie “webdav”, “rewrite” und falls es nicht benötigt wird das Modul “accesslog” deaktiviert werden. Je nach Bedürfnis können natürlich Module ein- bzw. abgeschaltet werden, allerdings sollte die Liste der aktiven immer so kurz wie möglich gehalten werden.

Seitens der Scriptsprache. Da hier keine explizit festgelegt wurde, an dieser Stelle nur einige allgemeine Hinweise. In den jeweiligen Konfigurationsdateien gibt es oft eine Reihe an Parametern, mit denen man Funktionen abschalten kann, welche nicht unbedingt benötigt werden, beispielsweise, das im Header gesendet wird, das diese Seite mit PHP Version 5.3.x erstellt wurde. Tipps gibt es in einschlägigen Webseiten, Foren und Blogs.

So wenig Dienste als möglich! Das sagt eigentlich schon alles, im Hintergrund sollte keine Sinnlosen Dienste wir FTP laufen, wenn diese gar nicht benötigt werden. Sollte es der Fall sein, das man einen dieser Dienste benötigt, einfach schnell via SSH einloggen und nach nicht einmal 10 Sekunden läuft der Dienst.

Gute Hardware ist die halbe Miete. Nicht nur Zuhause beim Entwickeln, auch Online erspart gute Hardware viele Schlaflose Nächte, in denen der Server überlastet ist oder sich aufgehängt hat. Ich empfehle so viel RAM wie möglich und einen Schnellen CPU.

Fazit
Browsergames sind wahre Ressourcenfresser, doch mit der richtigen Hardware, den Perfekten Einstellungen und natürlich Sauber und Performant geschriebenen Quellcode steht dem Spaß nichts mehr im Wege.

Performante Alternative zu PHP Template Engines


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Template Engines wie Smarty werden bei vielerlei Projekten eingesetzt, oft auch ohne über die Folgen einer solchen Klasse nachzudenken.

Neben der Teils umständlichen Syntax, welche für Designer oft schwer zu erlernen ist, da sie aus vielerlei komplizierten Konstrukten besteht, sticht der Performanceverlust hervor. Bei jedem Aufruf der Seite, müssen nämlich alle Templates neu geparst werden. In diesem Schritt werden alle zuvor genannten komplizierten Syntaxkonstrukte in PHP Code übersetzt, hier stellt sich die Frage, warum nicht direkt PHP Code verfassen?

Wer jetzt mit dem Argument kommt, PHP Code sei lang und kompliziert, der hat sich getäuscht, denn PHP bietet eine Kurzform aller wichtigen Funktionen und Schleifen, hier ein kurzer Auszug der wichtigsten:

Die Ausgabe einer Variable (ähnlich zu echo), allerdings nur wenn “short tags” in der php.ini aktiviert sind:

<?=$var?>

Ein einfaches if():

<?php if($var = 'test'): ?>
  Wenn $var test entspricht, dann gib diesen Text aus.
<?php else: ?>
  Ansonsten gib das hier aus.
<?php endif; ?>

Eine foreach() Schleife:

<?php foreach($var as $item): ?>
  Punkt Nummero: <?=$item?>
<?php endforeach; ?>

Wo ist denn nun an dieser Syntax im Vergleich zu Templates Engines wie Smarty ein Problem, Funktionen wie abwechselnde Hervorhebung von Tabellen oder Div’s, kann man ganz leicht selbst schreiben. So könnte die entsprechende Methode in einer Template Klasse aussehen:

class template {
  private static $color;
  public static function highlight($color1, $color2) {
    if(self::$color == $color1) {
      echo $color1; self::$color = $color2;
    } else {
      echo $color2; self::$color = $color1;
    }
  }
}

Und noch Zweifel? Ich glaube weniger! Dies ist eine Ressourcensparende Alternative zu den Allgegenwärtigen Template Engines, vorallem bei einem Einsatz in Hochperformanten und Hochbelasteten Webseiten. Andernfalls, wenn Performance keine Rolle Spielt, kann man getrost auf Smarty und Co. zurückgreifen.

SimpleLD auf Github


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Kurze Fortschrittsmeldung, den SimpleLD Source Code habe ich vor ein paar Tagen ins Git Repository auf Github.com gepusht.

Open Source Software

Derzeit sind die Core Komponenten noch in Entwicklung, aber das Framework, ist bereits funktionsfähig, die Paket Schnitstelle funktioniert einwandfrei und diverse Hooks im Code, erlauben neuen Paketen das Framework zu erweitern. In den nächsten Tagen folgen einige Artikel, welche sich mit der Paketentwicklung für das SimpleLD Framework beschäftigen. Ein paar kleine Beispielspakete wie das “home” Paket sind bereits Online.

>> SimpleLD auf Github

jQuery – Mehrere Elemente verbergen


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Jeder der mehrere Elemente auf ein mal mittels jQuery verstecken will, die gleich benannt wurden, wird früher oder später feststellen müssen, das der Selektor immer das erste gefundene Element verwendet.

<div id='test'>Test</div>
<div id='test'>Test 2</div>
<div id='test'>Test 3</div>

Um dies zu umgehen habe ich mir folgende 2 Funktionen geschrieben, welche alle Elemente die auf den 1. Parameter zutreffen nacheinander abarbeiten. Hierzu hole ich mir alle zutreffende Elemente via “$(name).get()”, anschließend kann ich diesen Array mittels “$.each()” durchlaufen (das jQuery Pendant zu foreach() unter PHP). Da ich nun den Index des Elementes habe kann ich nun das entsprechende Element verbergen.

function hideAll(name, speed) {
  elm = $(name).get();
  $.each(elm, function(index, value) {
    $(name, [index]).hide(speed);
  });
}

Und hier noch eine zum Wieder ein faden (sanftes einblenden) der Elemente:

function fadeInAll(name, speed) {
  elm = $(name).get();
  $.each(elm, function(index, value) {
    $(name, [index]).fadeIn(speed);
  });
}

Als 2. Parameter wird immer der Speed übergeben in der die Animation ablaufen soll, diese sind die jQuery typischen wie “slow” und “fast”.

Noch mal zu unserem obigen Beispiel, sollen nun alle 3 div’s ausgeblendet werden so benötigen wir lediglich folgenden Code:

hideAll('#test', 'slow');

und zum wieder einblenden selbstverständlich:

fadeInAll('#test', 'slow');

Linux: XAMPP – LAMPP


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Da dieser Artikel aus unserem alten Wiki oft angefordert wird, hier das Backup davon:

Fürs Webdesign und die Webentwicklung werden natürlich Apache (Webserver), PHP, MySQL und noch ein paar andere Tools wie Pearl oder Python benötigt, dieser Artikel zeigt wie man LAMPP, bzw. XAMPP auf dem eigenem Linux System installiert.

Herunterladen

Als erstes muss das Archiv heruntergeladen werden. Einen Aktuellen Link finden Sie hier:

http://www.apachefriends.org/de/xampp-linux.html

Installieren

Installieren muss man eigentlich gar nichts, man muss lediglich das heruntergeladene Archiv ins Verzeichniss /opt entpackt werden. Dies erledigen Sie mit dem Befehl tar:
Sie müssen diesen Befehl mit root Rechten ausführen!

tar xvfz xampp-linux-1.7.tar.gz -C /opt

Ersetzten Sie “xampp-linux-1.7.tar.gz” durch das von ihnen heruntergeladene Archiv!

Nun ist die Installation abgeschlossen.

Starten

Um jetzt Lampp zu starten müssen Sie lediglich eine Konsole öffnen und:

/opt/lampp/lampp start

ausführen, und zwar mit root Rechten.

Autostart

Damit Lampp Automatisch startet, öffnen Sie die Datei:

/etc/init.d/rc.local

Und fügen Sie den Befehl zum Starten von Lampp ein:

/opt/lampp/lampp start

Speicheren Sie nun ab. Jetzt sollte LAMPP bei jedem Hochfahren Automatisch starten.

Wenn ein Dienst nicht startet

Falls ein oder mehrere Dienste nicht starten wie z.B. Apache, PHP, MySQL, usw. müssen Sie die Rechte des LAMPP Verzeichnisses anpassen, dies machen Sie mit dem Kommando chmod. Öffnen Sie eine Konsole und führen folgendes aus (Natütlich mit root Rechten):

chmod -R 777 /opt/lampp

Nun müssen Sie noch den Konfiugurationsdateien die richtigen Rechte zuweisen.

chmod 755 /opt/lampp/etc/my.cnf

Und

chmod 755 /opt/lampp/phpmyadmin/config.inc.php

Nach diesem Schritt sollten zwar die Dienste wieder laufen, aber es hat nun jeder vollen Zugriff auf die Dateien und Verzeichnisse! Falls Sie die Dienste mit dieser Methode wieder in Gange bringen wollen, sollten Sie eine Firewall während Sie LAMPP am laufen haben verwenden.

Tipps

Ein Paar Tipps, die den Umgang mit LAMPP erleichern.

MySQL Passwort
Es ist kein MySQL Passwort gesetzt, d.h. das Feld einfach frei lassen.

Wo kommen die html/php Dateien hin

Ihre html/php Dateien kommen hier hin:

/opt/lampp/htdocs

Achten Sie darauf, das die richtigen Rechte für die Dateien gesetzt sind!

PHP.ini

Die PHP.ini finden Sie hier:

/opt/lampp/etc/php.ini

Weiterführende Links

http://www.apachefriends.org/de/index.html - Webseite von XAMPP und LAMPP
http://www.apachefriends.org/de/xampp-linux.html – Webseite von LAMPP

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